Rezension: Die siebte Gemeinde – Stefan Link

Die siebte GemeindeRezension „Die siebte Gemeinde“

Ich auf das Buch „Die siebte Gemeinde“ auf der Buchmesse in Leipzig 2012 aufmerksam geworden. In den schmalen Gängen hing auf einem relativ kleinen Stand ein riesiges Poster mit diesem Cover. Grandios!

Die siebte Gemeinde beschreibt die Geschichte Aruschs zu Zeiten der Kreuzzüge sowie seine Taten, die Emma und Elias in unserer Zeit in arge Schwierigkeiten bringen. Das Buch springt auf den Zug der christlichen Geschichte und den zahlreichen Geheimnissen auf, wie Dan Brown sie perfektioniert hat. Ist dieses Buch dann also nur „wieder“ ein Abklatsch? Keineswegs! Gerade der Schauplatz Deutschland sowie die Verknüpfung zu realen Ereignissen und Schauplätzen in und um Köln vor wenigen Jahren (Einsturz Stadtarchiv), machen die eigentliche Atmosphäre des Buches aus.

Als Leser wechselt man zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wird hineingesogen in eine fesselnde Geschichte aus Macht, Intrigen, Mord und Geheimnissen. Trotz des ständigen Wechsels verliert man nie den Faden. Im Gegenteil, man kann gar nicht aufhören weiterzulesen.
Die Charaktere finde ich glaubhaft, wenn auch emotional manchmal ein wenig überspitzt. Auch die wenigen Vorhersehbarkeiten stören den Fluss keineswegs, da Stefan Link es immer wieder schafft spannende Wendungen herbei zu zaubern. Allein das Ende kommt mir zu schnell und geht mir zu schnell. Dennoch bleibt der positve Gesamteindruck bestehen, insbesondere wenn man weiß, dass dies das Erstlingswerk von Stefan Link ist. Hut ab, ich bin gespannt was noch von ihm folgen wird.

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