Rezension – Zero, Marc Elsberg

ZeroRezension Zero

Nachdem ich Blackout quasi verschlungen hatte, habe ich mich über das zweite Buch von Marc Elsberg, Zero, richtig gefreut. Und dafür noch nicht einmal die günstigere Taschenbuch Version gekauft.
Der Einstieg gelingt ziemlich rasant und originell, was eine gewisse Erwartungshaltung ans Buch wegt. Leider bleibt es nicht dabei, denn es flacht danach leider enorm ab. Dies liegt nicht am Sprachtalent, sondern an der Story selbst, die einfach nicht ziehen will. Ich hatte mir mehr von den technischen Errungenschaften, die Art der Kontrolle und generell mehr Spannung erhofft. Erst nach 400 Seiten, also wirklich ganz am Ende, schafft er genau das zu erreichen. Eine spannende Jagd, wo man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Dazwischen wandert man zwischen Überwachungsgeplänkel, Industriehintergründen und ein wenig Spionagefeeling hin und her. Nicht das es langweilig wäre, es ist allerdings auch nicht wirklich fesselnd. Man erwartet hinter “Sie wissen, was du tust” einfach mehr, denn ganz plump gesprochen bezieht sich diese Zeile auf auf viele Partner in einer Beziehung. Also nichts Ungewöhnliches ;)
Dieser Umstand mag auch daran liegen, dass dieses Thema bereits seit vielen Jahren in den Medien ist, man sowohl eine Meinung, als auch Erwartungsbild hat. Sowohl an Unternehmen, als auch den Staat. Deshalb fehlt irgendwie das Neue in diesem Buch, etwas womit man wirklich überrascht wird. Wie in Blackout.

Aus diesem Grund würde ich dann doch eher das Taschenbuch empfehlen, denn für fast 20 EUR bin ich etwas enttäuscht.

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