Frankfurter Buchmesse 2016: ein Rückblick

Genau 3 Jahre ist es her, dass ich mich ein letztes Mal auf eine Buchmesse begeben habe. In Frankfurt bin ich sogar noch nie gewesen. Bereits zuvor gehört hatte ich, dass die Frankfurter Buchmesse, auch #FBM16 genannt, eher weniger für Leser ist, sonder primär für das Fachpublikum der Buchbranche. Im Großen und Ganzen kann ich dies bestätigen, wobei man dennoch als Leser gemütlich durch die Gänge flanieren und sich diversen Lesestoff ansehen kann. Nur kaufen eben nicht (bis auf den Sonntag).

Die BartBroAuthors

Mein primärer Grund für einen Besuch war allerdings meine Autorenkollegen der BartBroAuthors zu treffen, einmal in “echt” zu sehen und zu quatschen. Gleichzeitig hatte ich gehofft natürlich auch Werbung für meine Bücher zu machen und damit ein wenig den Absatz anzukurbeln. Zu diesem Zweck hatte ich mich – im wahrsten Sinne – bewaffnet. Mit einer Furzwellenkanone. Das ist kein bis zum Rand mit Sauerkraut vollgestopfter Andreas, sondern ein Spielzeug aus dem Film er Minions. Aber seht selbst (das ist übrigens mein allererstes YouTube Video):

https://www.youtube.com/watch?v=HgJnizPjenA

Leider kam die Kanone – bis auf dieses Video – nicht wirklich zum Einsatz, da die Messe mich gebeten hat, sie im Rucksatz zu behalten. Sieht offensichtlich zu sehr nach Waffe aus. Schade.

Ansonsten habe ich die Truppe einfach genossen, tolle Gespräche geführt und neue Leute kennengelernt. Der Verein der Bärte hat interessante und vielversprechende Gespräche mit Interessenten und Sponsoren geführt. Da wird wohl noch Großes auf uns zukommen.
Ein weiteres Highlight war das Treffen Helmut Pöll, dem Chef von Whatchareadin sowie der Bloggerin Renie. Beide kenne ich schon ein Weile, allerdings bisher nur aus der digitalen Welt.

Die BuCon

Im Vorfeld habe ich noch erfahren, dass parallel zur Frankfurter Buchmesse auch die BuCon stattfindet. Eine Convention zu Fantasyliteratur. Also, wenn meine Zielgruppe dort nicht vertreten ist, dann weiß ich auch nicht. Leider war ich davon enttäuscht. Für 10€ Eintritt habe ich mehr erwartet als 40 kleine Verlage und eine Tüte mit Werbematerialien. Zwar habe ich das ein oder andere interessante Buch gefunden, allerdings hat mich die Qualität der Verlage erschrocken. Da schimpfe noch einmal einer über die Selfpublisher. Diese Station wird zukünftig also von der Liste gestrichen.

Zu guter letzt hier noch ein paar Impressionen:

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Es ist halt immer ein Gesamtbild, das man erhält. Die Räumlichkeiten für die Lesungen und Workshops sind sehr versteckt. 10€ für eine volle Werbetüte + den Kauf der Bücher finde ich dann einfach deutlich zu unverhältnismäßig.

  • Einige Auftritte und Beratungen fand ich qualitativ sehr gut. Ich habe mir einiges mitgenommen und es dann noch einmal im Anschluss in der Werbetüte gefunden. Leider war das Werbematerial teils hundsmiserabel. Da merkt man, dass man niemanden für das Marketing bezahlt hat. Da muss ich für mich selbst sagen, da bin ich als Allrounder deutlich solider aufgestellt und hinterlasse einen besseren Eindruck.

  • Zur BuCon muss man sagen, dass der Markt zwar flächenmäßig den größten Anteil einnimmt, das eigentliche Highlight aber die Lesungen und Workshops waren. Ich habe dieses Jahr von 13-15h und 16-19h durchgehend irgendwo gesessen und mich belesen, belustigen, belehren und beeindrucken lassen. 10 € Eintritt halte ich auch für etwas zu viel, aber die Location ist wohl nicht ganz günstig.

  • Von der Bucon hatte ich auch mehr erwartet. Dieses Flohmarkt-Szenario war auch nicht so meins. Auch wenn ich 1 -2 nette Kontakte geknüpft habe, bin ich doch mit dem Gefühl nach Hause gefahren, dass die Fantasy-Indies noch viel zu lernen haben – angefangen bei der Organisation bis hin zur Kommunikationsbereitschaft der Autoren und Verlagsleuten. Sehr schön war die Antwort auf die Frage “Wovon handelt dein Buch?”
    Antwort: “Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Am besten liest du die Inhaltsbeschreibung.”

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