Rezension: Schatten – M.D. Grand

SchattenRezension Schatten M.D. Grand

Ich bin auf das Buch Schatten von M.D. Grand über Twitter aufmerksam geworden. Zudem war ich neugierig, welche Verbindung wohl Cover und Titel haben werden. Das Buch handelt vom Schattenfürsten Ceryan, der beauftragt wird den Stein des Kairoan zu finden, um damit den finalen Sieg über das Nachbarland Velmar zu garantieren. Doch weder die Reise, der Auftraggeber, noch das Ziel sind einfach zu meistern.

Was mich direkt fasziniert hat, war die Umsetzung einer alt wirkenden Sprache, um dem Zeitraum, in dem die Geschichte spielt, mehr Wirkung zu verleihen. Ich habe mich selbst einmal daran versucht gehabt und weiß wie schwer die Glaubwürdigkeit und Konsistenz dahinter ist. M.D. Grand setzt dies hervorragend um. Ich mochte insgesamt das Dunkle und Düstere. Ceryan ist ein faszinierender Charakter, der bis zum Schluss geheimnisvoll bleibt, da seine Vergangenheit nicht komplett aufgedeckt wird. Das ist zwar irgendwie Fluch und Segen zugleich, weil man wissen möchte was ihn antreibt, doch da wird man sich wohl auf den nächsten Teil gedulden müssen.

Die Geschichte kann aber mit noch weiteren glaubwürdigen Protagonisten aufwarten, allen voran Leam und Navida, die genau die Gegenpole zu Ceryan bilden. Zwischen Action und Mystik schleicht sich nur vereinzelt ein zähes Vorankommen der Geschichte ab, dass dann wieder mit interessanten Wendungen abgefangen wird. Hier und da wäre ein Ausbau der Cliffhanger möglich gewesen, um der Spannung noch mehr Nachdruck zu verleihen. Insgesamt aber bleibt eine interessante, wie ungewöhnliche Geschichte, die bis zum Ende neugierig voran treibt.

Einen Stern abziehen muss ich leider für die unvollständige Formatierung. Hier fehlt einfach der Einzug bei der wörtlichen Rede, was das Lesen teils unnötig schwer gemacht hat. Positiv hervorheben muss ich allerdings die liebevolle Gestaltung. Die Verteilung von “Tintenklecksen” überall im Buch, sorgt für eine besondere Atmosphäre, weshalb ich hier wieder einen Punkt draufgebe. Am Ende bleiben wir also bei 5 Sternen. Mal schauen, was noch aus der Feder von M.D. Grand kommt, auf das sie nicht im Schatten verschwindet ;)

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