Der Wind ist raus

Noch vor vier Wochen, konntet ihr lesen, dass ich wieder am neuen Buch arbeite. Seitdem habe ich genau 5 Zeilen geschrieben. Zwar habe ich zwei Kurzgeschichten für eine Anthologie mit der Lektorin fertig bearbeitet, das war dann allerdings auch schon meine Schreibhöchstleistung. Der Grund für mein Schreibloch ist relativ einfach. Seit mehr als acht Monaten führen meine Frau und ich einen Rechtsstreit mit unseren Nachbarn. Dieser Streit ist so albern, dumm und unnötig, weil das andere Päarchen einfach keine sinnvolle, friedliche und langfristige Lösung möchte. Warum, weiß der Geier. Jedenfalls zerrt dieser Streit enorm an meinen Nerven und Kraftreserven. Nach Wochen schlechten Schlafens, permanenter schlechter Laune, als auch fehlender Auslastung auf Arbeit, liegen die Nerven irgendwie blank.

Der Wunsch zu schreiben ist da, sehr sogar. Sobald ich mich allerdings dransetze kommt nur Murks bei rum. Also lasse ich es lieber bleiben. So bleibt den fleißigen Lesern nichts anderes übrig, als vorerst auf Neuigkeiten zu warten.
Zwar verkauft sich die Xerubian – Trilogie mittlerweile sehr gut, allerdings habe ich jetzt bereits drei Mal sehr schlechtes Feedback erhalten. Vielleicht nur die normaler Verteilung von Gut und Schlecht und damit Okay? Witziger Weise ähneln sich alle drei, bemängeln aber genau das, was alle anderen in den Himmel loben. Was macht man nun also damit? Das insbesondere der erste Teil seine Schwächen hat, ist mir bekannt. Allerdings mag ich ihn jetzt noch nicht gleich überarbeiten. Dafür will ich das aktuelle Projekt fertig bekommen.
Mal schauen, wie es damit weitergeht.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Ich denke auch, dass sich nichts übers Knie brechen lässt. Wenn du gerade emotional so in diesem Nachbarschaftsstreit involviert bist, wie soll da die Kreativität aufleben? Zoff mit den Nachbarn ist aber auch immer blöd.

Das schlechte Feedback würde ich schon ernst nehmen, aber wirklich genau gegen das Positive abwägen. Wenn es sich ausgleicht, dann ist es die normale Verteilung. Und wenn es etwas berührt, was dir selbst schon als störend aufgefallen ist, dann merkst du es dir für später, wenn du Zeit und Nerv für die Überarbeitung hast.

Ich wünsch dir, dass die Kreativität bald wieder fließen kann!

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