Rezension: Entfesselter Tod – Marcus Johanus

Entfesselter TodRezension zu Entfesselter Tod von Marcus Johanus

Ich habe lange keinen Thriller gelesen und habe bei der Ankündigung von Entfesselter Tod gleich zugeschlagen. Da Marcus Johanus Bücher bisher bei Midnight als eBooks erschienen sind und ich keinen eReader besitze, habe ich mich gefreut diesen Roman als Taschenbuch zu ergattern.

Die Idee einem Entfesselungskünstler einen Mord anzuhängen, hat mich direkt ge… genau ;) Ich muss direkt gestehen, dass der Klappentext nicht so spannend klingt, wie das Buch tatsächlich ist. Christopher Vanick ist ein glaubwürdiger Charakter und der eigentliche Treiber der Handlung. Auf der einen Seite bequem, auf der anderen mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Die beiden Polizisten Ria und Eike sind in ihrer Art beide eigene Energiebündel und doch ist ihre Beziehung schwierig. Genau diese Vielschichtigkeit aus Beziehungen der Personen, Geschehnisse in der Vergangenheit und die Ungewissheit über den Mörder, bildet ein angenehm eng sitzendes Korsett, dass einem aber genug Luft zum Atmen lässt.

Die Geschichte ist durchweg spannend und das von Anfang an. Ich bin sogar gewillt zu sagen, dass es mein Spannungshighlight in 2017 war, weil ich das Buch in kurzer Zeit durch hatte. Man wird permanent an der Nase herum geführt und fiebert selbst nach jedem Twist weiter mit den Protagonisten mit. Das eigene Gefühl Gerechtigkeit walten zu lassen treibt einen bis zu den letzten Seiten an. Dabei kann ich gar nicht viel schreiben, ohne etwas vom Inhalt zu verraten.

Mir gefiel die Atmosphäre, die permanente Spannungen untereinander, der flüssige Stil und natürlich der Ausgang :P Von mir gibt es eine volle Leseempfehlung und zwar 5/5 Sterne. Mich hat das Buch begeistert.

Einen Kritikpunkt habe ich dennoch: Und zwar die Druckqualität von Amazon. Die ist wirklich schlecht. Ich habe nur ins Buch reingeblickt und der Deckel war direkt krumm. Der Steg ist so dünn, dass der Buchsatz nun nicht mehr mittig ist. Das sind Kleinigkeiten, aber sie trüben die bloße Erscheinung. Das ist sehr schade.

Weitere Rezensionen zum Buch findet ihr hier:

Linas Büchertraumwelt
gerngelesen.de

, , , ,
Vorheriger Beitrag
Rezension: Der Schatten in mir – Christian Milkus
Nächster Beitrag
Rezension: Zähmung – Farina de Waard

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü