Rezension: Geheimakte Aton – André Milewski

Geheimakte AtonRezension zu Geheimakte Aton von André Milewski

Nach Geheimakte Labrador und Inkarri, ist Geheimakte Aton nun der 3. Teil der Serie, den ich gelesen habe. Da ich einen besonderen Faible für Ägypten habe, war die Freude darauf natürlich besonders groß.

Seid Inkarri sind bereits 3 Jahre vergangen. Max Falkenburg hat promoviert und begibt sich immer weiter in die Fußstapfen seines Vaters. Ein alter CIA Freund taucht auf und mit ihm eine ganze Hand voll Probleme und finsterer Gestalten. Als wäre dies nicht genug, dreht sich dabei alles um eine Entdeckung seines Vaters, von der alle glaubten, sie sei verschwunden.

Geheimakte Aton ist rasanter als die anderen beiden Teile und auch blutiger. Im Dunst des ständigen Geheimnisses der Vergangenheit wird man durch die Geschichte gescheucht. Die alten Bekannten aus den vorherigen Geschichten, lassen einen dabei heimisch fühlen. Bevor es aber auf die altbekannten Entdeckungstouren geht, sieht man sich diversen Verfolgungsjagden ausgesetzt. Ungewohnt, wenn auch irgendwie für die Zeit passend. Denn die Macht der Geheimdienste und Verschwörungen ist allgegenwärtig.

Den Drang in Ägypten DEN einen Fund zu landen und damit in die Geschichtsbücher einzugehen, kauft man den Protagonisten ab. Wenn gleich auch der ein oder andere Jäger aus den politisch motivierten Lagern blass bleibt, zweifelt man nie an deren Motivation. Es ist sogar überraschend wie gut jeder sein Ziel verfolgt und damit die Geschichte vorangetrieben wird.

Der für mich eigentlich interessante Teil sind die Momente mit Max, die Entdeckungen, das Stöbern und Mitfiebern. Das macht die Serie aus und weckt den kleinen Abenteurer in einem. Hier konnte Geheimakte Aton mit Inkarri und Labrador für meinen Geschmack nicht ganz mithalten. Die Zufälle immer am richtigen Platz zu sein, als nahezu einzige die Rätsel zu entschlüsseln, um dann zu merken, dass doch schon jemand da war, wurde irgendwann unglaubwürdig. Da spielt sicherlich der Fantasyanteil seine Karten aus. Im Anbetracht der beiden ersten Teile, wäre mir eine größere Portion Realismus lieber gewesen. Aber das ist Geschmacksache und tut der eigentlichen Geschichte auch keinen Abbruch.

Geheimakte Aton ist und bleibt eine Pageturner-Geschichte, die man in einem Rutsch lesen kann. Als Fan der Serie liegt Band 4 ohnehin schon parat. Da es für mich mit den ersten beiden Teilen nicht ganz mithalten kann, werden es 4/5*.

Weitere Rezensionen zum Buch findet ihr hier:

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