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Rezension zu Des Teufels Krieger von Sandra Binder

Des Teufels Krieger

Idee4 von 5

4 von 5

Sprache4 von 5

4 von 5

Story4 von 5

4 von 5

Spannung4 von 5

4 von 5

Atmosphäre4 von 5

4 von 5

Zum Inhalt

Des Teufels Krieger ist die Fortsetzung von Des Teufels Kopfgeldjäger, dessen Idee mir bereits sehr gut gefallen hatte. Wie schön, dass ich den 2. Teil von Sandra wieder mit Widmung auf der FBM bekommen konnte. Die Geschichte geht nahtlos weiter und fokussiert sich auf die Sichtweise von Tai Kilian Gerber, der im ersten Band in die Hölle geschickt wurde.

Das Besondere an der Reihe ist die Verweltlichung von Himmel und Hölle. Zwei unterschiedliche, nennen wir es Gesellschaftssysteme, die neben der Menschenwelt für zusätzliche Spannungen sorgen. Interessant fand ich, dass die der Hölle strukturierter und damit verführerischer wirkte. Wie so oft im Leben übt das Dunkle eine gewisse Faszination aus. Doch zurück zur Geschichte: Statt in der Hölle zu schmoren, erhält Tai einen Auftrag, er soll die Friedenswächter vernichten, allen Voran Toni. Etwas dem er voller Freude nachkommt.

Meine Bewertung zu Des Teufels Krieger

Was mir an der Erzählweise und an den Charakteren bereits im ersten Band gefallen hat, setzt sich bei Des Teufels Krieger nahtlos fort. Man merkt gar nicht, wie die Seiten dahin fliegen. Genau so muss es sein. Ich empfand die Charaktere dieses Mal sogar noch als tiefer, wahrscheinlich weil man sich mit einigen wenigen deutlich intensiver beschäftigt. Es sind aber auch interessante neue Figuren dabei, deren Bedeutung für eine interessante Wendung sorgen.

Wie man es erwartet, sorgt Tais Wut für den roten Faden. Auf der einen Seite ist diese absolut nachzuvollziehen und man wünscht ihm Erfolg, auf der anderen möchte man Toni warnen. Ein Gefühl, das mir erst im Nachhinein so wirklich bewusst wird. Sehr gut gemacht, Frau Binder! Gerade den Wechsel zwischen Dunkel und vermeintlichem Hell, fand ich spannend. Warum vermeintlich? Weil eben der Himmel auch nicht das ist, was er zu sein scheint. Intrigen und Machtgeflechte sorgen für einen Spannungsbogen, der sich erst zum Schluss in Teilen auflöst.

Natürlich entwickelt sich die Geschichte zu einem Endkampf. Doch genau hier liegt der kleine Wermutstropfen für mich. Ich fand ihn zu kurz. Es löst sich alles zu schnell auf. Ich hätte mir hier gerne mehr Theatralik gewünscht, Schreien und Verfluchen. In Anbetracht der emotionalen Anspannung endet es mir zu seicht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn Des Teufels Krieger verdient leicht 4/5* und ist damit eine absolute Leseempfehlung.

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