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Der Impressumsservice und seine Tücken

Die deutschen Gesetzgebungen machen es Dienstleistern, Unternehmen und Freiberuflern nicht leicht, rechtssicher zu agieren. Alles scheint kompliziert und undurchsichtig und das Gefühl sich der Öffentlichkeit nackt und angreifbar zu präsentieren, schwingt immer mit. Für das Stück Sicherheit der Privatsphäre nutzen viele daher ein Impressumsservice, mich eingeschlossen. Da ich damit offenbar gerade auf die Nase gefallen bin, möchte ich meine Erfahrungen mit einem Anbieter schildern sowie Alternativen für diesen Service aufzeigen.

Warnung vor autorenservices.de

Ich möchte hier keinesfalls populistisch sein, doch diese Warnung hat Gründe, die ich euch nachfolgend aufführen möchte. Ich hatte bereits munkeln hören, dass autorenservices.de nicht wirklich erreichbar ist. Da ich den Dienst für fünf Romane, die jeweiligen eBooks und die Homepage nutze, wurde ich hellhörig. Nicht nur, weil der Spaß 75€ gekostet hat, sondern weil es natürlich auch rechtlich relevant ist, dass ich ein sauberes Impressum für meine Präsenzen und Medien habe.

Was ist passiert?

Am 28.05.2020 habe ich einen Testbrief abgeschickt, um den Service zu testen. Als Absender habe ich jemand anderen genommen, damit mein Test nicht offensichtlich ist. Angekommen ist dieser Brief bei mir bis heute nicht, obwohl der Service eine „umgehende Weiterleitung“ bewirbt. Zudem habe ich die angegebenen Rufummern am 10.06.2020 und 15.06.2020 innerhalb der genannten Geschäftszeiten (10 Uhr – 18 Uhr) versucht zu erreichen. Beide Nummern laufen direkt auf eine Mailbox. Bei der Mobilnummer wird man gefragt, ob man per SMS informiert werden möchte, wenn der Empfänger wieder erreichbar ist. Auf solch eine Nachricht warte ich nach wie vor. Am 10.06.2020 habe ich ebenfalls per Mail versucht Kontakt aufzunehmen und damit die letzte angegebene Kontaktmöglichkeit probiert. Auch hier blieb man mir eine Rückantwort schuldig.

Da der Versuch der reinen Kontaktaufnahme nur wenig Aussagekraft hat, habe ich andere Wege probiert, die Echtheit des Anbieters zu überprüfen. Zunächst habe ich das Online-Melderegister in Fulda genutzt, ob dort überhaupt jemand mit dem Namen „Marlon Baker“ gemeldet ist. Die Auskunft kostete mich 9 €, das Ergebnis: „Aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen konnte niemand ermittelt werden.“ Nun besteht die Möglichkeit, dass es sich um ein Mietbüro handelt und der Name einfach nicht mit der Adresse gemeldet ist. Google Maps zeigt an der angegebenen Adresse allerdings ein Einfamilienhaus, also wäre eher der Name, als eine Firma dort gemeldet. Das Ergebnis macht also stutzig. Aufgrund des langen Testzeitraums und der Rückmeldung anderer, schließe ich einen ausschweifenden Urlaub des Inhabers aus. Auch, da durch Corona alle Urlauber mittlerweile zurückgeholt wurden. Also habe ich es bei der Information zu den wohl längsten Abwesenheiten versucht: Todesanzeigen. Ohne Erfolg.

Bei der nächsten Runde habe ich geprüft, ob das Unternehmen nicht mehr existiert. Das konnte ich auf https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/ machen. Hier gab es ebenfalls keine Eintragungen. Muss nicht viel heißen, war aber einen Versuch wert. Dann las ich den Hinweis, es einmal beim Gewerbeamt zu versuchen. Gesagt, getan. Ich rief dort an und erhielt spannende Informationen. Die Firma war nicht bekannt, der Name Marlon Baker allerdings schon. Es liegen derzeit einige Anfragen zu ihm vor und man konnte mir direkt sagen, dass dieser Name nicht echt ist (hierauf komme ich gleich zurück). Eine Gewerbeanmeldung unter der Adresse liegt ebenfalls nicht vor. Da dieser Impressumsservice allerdings als Kleinunternehmer ausgewiesen wird, muss es eine Anmeldung geben. Interessant ist aber der Zusatz, dass das Gewerbeamt selbst aufgrund der Anfragen und Umstände, von einer möglichen betrügerischen Tätigkeit ausgeht (O-Ton der Gesprächspartnerin).

Wer ist denn Marlon Baker?

Genau diese Frage hat mich beschäftigt. Zu meiner Überraschung findet man zu ihm sehr schnell etwas und zwar die Seite https://www.marlonbaker.com/ (irgendwie zu einfach). Der Gute gehört selbst der schreibenden Zunft an und promotet, wie viele von uns, dort seine Werke. Nun könnte der Name reiner Zufall sein, stünde im Impressum nicht eben auch eine autorenservices-Adresse sowie eine direkte Verlinkung zum eigenen Impressumsservice. Offensichtlich ist der Name ein Pseudonym, wogegen prinzipiell nichts spricht und es die Aussage des Gewerbeamts, es handle sich nicht um den echten Namen, etwas relativiert.

Doch daran ist eine Sache komisch. Als Inhaber für die Autorenservices.de wird eben Marlon Baker angeführt. Meinem Rechtsverständnis nach, muss ein Kleinunternehmer, und das ist er, da er keine MwSt abführt, seinen Klarnamen in der Firmenbezeichnung tragen. Solche eine Firmenbezeichnung wäre also gar nicht zulässig. Und das klappt nur, wenn man sein Gewerbe nie angemeldet hat, denn dafür wird der Personalausweis eingescannt (Ich spreche aus Erfahrung).

Mein Fazit

Ohne einmal in Fulda direkt an der Tür zu klingeln, werde ich keine Sicherheit erhalten, ob diese Unternehmung tatsächlich noch existiert und ob der angebotene Service jemals funktioniert hätte. Die bisherigen Informationen malen allerdings ein sehr deutliches Bild. Eine Kündigung des Services ist nicht notwendig, da dieser selbst verlängert werden muss. Insofern sich der Verdacht durch weiteres Feedback erhärtet, werde ich auf jeden Fall Anzeige erstatten. Es geht hier nicht nur um eine fehlende Leistungserbringung, sondern darum, dass vielen Autoren Sicherheit vorgegaukelt wird, die nicht existiert. Ein Impressum ist in Büchern und auf Webseiten rechtlich notwendig. Ich möchte mich nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, auf solch wichtigen Elementen selbst etwas Falsches anzugeben, um einer möglichen Strafverfolgung aus dem Weg zu gehen (ich bin der festen Überzeugung, dass es nie dazu kommt). Sollte nämlich jemand versuchen rechtsrelevante Dokumente an diese Adresse zuzustellen, bin ich am Ende der Gekniffene und niemand anderes.

Neben anderen formalen Rechtsverstößen allein auf der Impressumsseite, erfolgt die offensichtlich bezahlte Leistung nicht. Ein Kontakt ist nicht möglich, was das Impressum an sich bereits ad absurdum führt. Dieser Service und die Person dahinter liefern mir zu viele Ungereimtheiten, als das ich die Seite autorenservices.de nur halbwegs als seriös einstufen könnte.

Was sind die Alternativen zu autorenservices.de?

Da ich meine Privatsphäre, auch meiner Frau zuliebe, schützen möchte, muss nun eine Alternative her. Wer sich vorab zu diesen Services informiert hat, der weiß, dass diese gutes Geld kosten können. Denn, und das ist sehr wichtig, es muss sich um eine ladungsfähige Adresse handeln. Darunter ist zu verstehen, dass unter dieser Anschrift eine Rechtspartei tatsächlich anzutreffen ist.

Der kostenlose Weg

Was viele nicht wissen ist, dass man auch Unternehmen von Bekannten und Verwandten mit dem Zusatz „c/o Dein Name“ angeben kann, insofern diese solch einer Nutzung zustimmen. Diese Option ist völlig kostenlos und der wohl einfachste Weg, die Privatsphäre zu schützen. Es empfiehlt sich auch hier eine schriftliche Vereinbarung aufzusetzen.

Der Nachsendeantrag

Update: Dieser Weg empfiehlt sich bei dieser Adresse nicht. Die Post kann derlei Adresse nicht auseinanderhalten. Mir wurde so nämlich sämtliche Post an Autorenservice.de weitergeleitet. Jeden einzelnen Brief musste ich als Irrläufer wieder zur Post bringen. Interessant war jedoch, dass einige nicht zugestellt werden konnten, weil niemand mit der Anschrift dort wohnt und man dann einfach auf mich umgeleitet hat. Entsprechende Belege wurde für die Polizei gesammelt.

Eine fremde Firmenadresse mieten

Ich war lange der Ansicht, dass ladungsfähig bedeutet, dass jemand die Post nur annehmen muss. Hier kämen Dienstleister für eine virtuelle Firmenadresse in Frage. Gerade weil dies eine sehr günstige Alternative ist, ist es schade, dass dem leider nicht so ist. Solch eine Praxis entspricht leider nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes. Weshalb das so ist, zeigt euch die Rückmeldung eines Anwaltes dazu: https://www.frag-einen-anwalt.de/Impressum-ladungsfaehige-Adresse–f317243.html Hier gibt es nur einen Dienstleister (clevver.io), der diesen Service auch mit zertifizierten Adressen für Impressum und Firmengründung anbietet. Die Preise findet ihr unten in der Übersicht.

Viel wichtiger wäre allerdings der Zusatz, ob dies auch für das Buchimpressum gilt, denn hierfür ist das Landespressegesetz zuständig. Leider konnte ich hierzu nichts finden.

Impressumsservice – weitere Anbieter in der Übersicht

Wie erwartet, ist die Zahl der Impressumsservice Anbieter sehr überschaubar. Ich habe solche, die sich auf Firmen spezialisiert haben und ab 49 €/Monat kosten, rausgelassen. Jeder der nachfolgenden Anbieter erhebt zusätzliche Kosten für den weiteren Versand von Briefen/Paketen. Da dies sehr unterschiedlich gestaffelt ist, führe ich die Kosten hier nicht auf. Für den Großteil von euch sind ohnehin die Fixkosten entscheidend. Die nachfolgende Tabelle ist nicht mobiloptimiert.

Anbieter Grundgebühr eBook Print eBook/Print als Paket Flatrate Webseite Social Media Zahlweise
www.adxs.eu keine 9,90 €/Buch 9,90 €/Buch 5,00 € k.A.
anschrift.net keine 6,90 € / Monat inklusive monatlich
adress-schutz.de keine ab 6,95 € /Monat + 5 € Einrichtung k.A. monatlich,
jährlich
mountain-sky.net keine 89,95 € /Jahr k.A. jährlich
rogue-books.de 12,90 € 2,10 €/Buch 2,10 €/Buch 8,00 € jährlich
impressumservice.net keine 8,90 €/Buch 8,90 €/Buch 14,90 € 97,00 €/Jahr 17,90 € inklusive jährlich
self-publishing-day.com keine 22,90 €/Buch 22,90 €/Buch 49,90 € 109,00 €/Jahr 22,90 € 22,90 € jährlich
www.werneburg-im-ps.de keine 39,00 €/Buch 39,00 €/Buch 79,00 €/Jahr bei Flatrate inklusive/ einzeln 20,00 € jährlich
buchveroeffentlichen.com keine inklusive inklusive inklusive 117,81 €/Jahr jährlich
clevver.io ab 4,45 € ab 19,95 €/Monat jährlich,
monatlich
autorenprogramm.com Beim Kauf der Software Patchwork + Upgrade Abo, ist der Service inklusive
Papyrus Autor Nimmt nichts mehr an
www.skriptart.de Nimmt nichts mehr an

Eure Tipps

Wenn ihr Anregungen und weitere Vorschläge sowie Anbieter für einen Impressumsservice nutzt oder gefunden habt, schreibt dies gerne in die Kommentare. Meine Darstellung stellt keine Rechtsberatung da, daher bin ich bei Fehlinterpretationen dankbar, wenn ihr dies anmerkt.

30 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Vielen Dank für die tollen Ausführungen. Ich selbst bin kein Autor und einige angefragte Autorenservice hatten mich abgelehnt. Als Künstlerische Digitalnomade ;-) bin ich mal hier und mal da zu Hause. Dennoch benötige ich für meine online angebotenen Dienste ein beständiges Impressum. Clevver hat mir eine Zeit lang gute Dienste geleistet in München. Da die eingehenden Items dort aber so teuer sind, was ich erst später bemerkte, wollte ich deren Impressumservice nutzen, die eigentliche Post aber umleiten lassen nach Caya (Privatperson-Tarif). Hat leider nicht geklappt, da Clevver bereits selbst die Post umleitet. Clevver wollte pro eingegangen Brief, pro Scan, für alles extra bezahlt werden. Für jemanden, der nie Post bekommt ist das sicherlich okay. Für mich kam es nicht in Frage. Schließlich habe ich mir dann eine ladungsfähige Anschrift beim Impressum-Service unter http://www.Anschrift.net gebucht. Das ist wohl der einzige Anbieter mit echter Flatrate. Es wundert mich, dass Anschrift.net nicht auch in der Liste oben aufgeführt ist. Wahrscheinlich, weil der Anbieter recht neu ist. Ich habe den Chef mal zufällig kennengelernt, ein Hase in Sachen Immobilien. Ich kann Anschrift.net nur empfehlen. Würd mich sehr interessieren, was noch herauskommt mit Marlon Baker. Für mich und mein Business ist das Thema Impressum generell immer interessant, da ich angewiesen bin auf derartige Impressum-Dienstleister.

    Lieber Andreas, vielen, vielen Dank für deine tolle Recherche und die Zeit, die du hier nimmst.

  • Marco Born-Miljak
    23. Oktober 2020 8:29

    Hallo Herr Hagemann, dieselben Erfahrungen habe auch ich mit autorenservices.de gemacht – leider. Im Juli dieses Jahres hatte ich, wie Sie, zwei Testbriefe an mich verschickt, jeweils im Abstand von mehreren Wochen, beide sind nie bei mir angekommen. Telefonisch und per E-Mail war niemand erreichbar, über Tage hinweg. Ein erstes Kündigungsschreiben kam retoure, es war an Herrn Marlon Baker adressiert, ein zweites Schreiben war an „autorenservices.de – Inh. Marlon Baker“ adressiert und wurde zugestellt. Was auch immer sich da in Fulda abspielt (oder abgespielt hat), ist höchst dubios und fragwürdig. Aus diesem Grund habe ich Ihre wirklich sehr gute Recherche mit großem Interesse gelesen, vielen Dank dafür! Wenn ich fragen darf: Haben Sie mittlerweile Anzeige erstattet? Und gibt es da ggf. schon Neuigkeiten zu? Danke & viele Grüße, Marco Born-Miljak

  • Lovis Burger
    21. Oktober 2020 16:35

    Ausgesprochen hilfreiche Seite! Vielen Dank.

  • Danke für die Warnung…

    Müsste denn bei der Bankverbindung nicht der echte Name von Marlon Baker stehen? Ein Konto mit einem Fakenamen zu eröffnen dürfte nicht leicht sein oder?

  • Hallo Andreas,
    habe vorsichtshalber eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein verschickt. Ich hörte fast 7 Wochen nichts davon, dann kam mein Einschreiben als unzustellbar zurück. Witzigerweise scheint die Postermittlung zu glauben, du hättest etwas mit diesem ominösen Dienst zu tun, denn dein Name und deine Anschrift prangt dick und fett auf dem Umschlag ?!?!

  • Hallo Andreas,

    danke für deinen Artikel und die Hintergrundrecherche zu Autorenservices.

    Wir nutzen für unsere Impressen den „Adress-Schutz“ von Postfllex (https://www.adress-schutz.de). Die wären in deiner Auflistung aus unserer Sicht auch noch erwähnenswert.

    Der Dienst richtet sich auch explizit an Buchautoren und hat eine sehr schnelle Reaktionszeit (i. d. R. innerhalb eines Tages auf alles Kommunikationskanälen). Zudem identifizieren sie alle Kunden über die Deutsche Post (was ein seriöser Impressums-Service nach GWG ebenfalls tun muss). Da das tatsächliche Postaufkommen im Impressum ja eher gering ist, haben wir ebenfalls mal einen Testbrief an uns dort hin versendet – hier hatten wir schon zwei Tage nach Versand (!) den Scan zum Download verfügbar.

    VG
    Melanie

  • Guenther Tepe-Hoàng
    12. Oktober 2020 11:26

    Nochmal ich;):
    Hatte gerade zur Vorsicht zwecks Kündigung meines Auftrags eine Email an Baker verschicken wollen, jedoch kam diese mit dem Kommentar „Emailadresse konnte nicht verifiziert werden“ zurück.
    Ist ja dann wohl ein weiterer beweis für die Unseriosität.

  • Guenther Tepe-Hoàng
    12. Oktober 2020 10:33

    Hallo,

    ich als Frischling der schreibenden Zunft stehe unmittelbar vor der Veröffentlichung meines allerersten Werkes und hatte tatsächlich gestern Abend schon alles bei Baker eingerichtet, zumal in der selfbublisher bible beworben wird! Nun lese ich diese Kommentare und bin entsetzt!! Mit der Unerfahrenheit und dem Geld anderer spielen und Schindluder treiben, eine Unverschämtheit!! Vielen Dank für die Beiträge, werde nun eine Alternative aussuchen müssen.

  • Ma Baker …
    9. Oktober 2020 3:28

    Hallo Leute,
    ich finde den Titel „Ma Baker“ von Boney M. schon sehr naheliegend für jemanden wie diesen/ Ma (F-Word) Baker. Habe dem mal für einen Impressum-Dienst Geld überwiesen. Null Leistung, keine Antwort, nichts. Natürlich werde ich keine Kündigung herausschicken und Geld gibt es auch nicht. Soll er doch klagen, denn dann gäbe es ja eine Person, die sich offenlegen muss.
    Ich bin gespannt …
    Beste Grüße an alle

  • Danke!

  • […] geschlossenes Pseudonym sehr schwierig ist. Andreas Hagemann hat auf seinem Blog im Beitrag „Der Impressumservice und seine Tücken“ die Schwierigkeiten von Impressumservices beschrieben und auch eine Übersicht online […]

  • Hallo, dann brauche ich wohl nicht länger auf Antwort zu warten – echt ärgerlich.
    Dumm nur, dass dieser Service von Bloggern und sogar von der selfpublisherbibel empfohlen wird. Da ich nicht vor hatte zu kündigen, muss ich meine Rechnung mal daraufhin kontrollieren, ob ich verlängern muss oder automatisch verlängert wird.
    Danke für deinen Artikel und die Arbeit die du dir damit gemacht hast.

  • […] Ebenso gibt es auch die Möglichkeit, entsprechende Adressen-Services zu buchen. Beispielsweise bieten Anwälte dies oftmals gegen Gebühr an oder auch spezialisierte Dienstleister, wobei nicht alle Anbieter seriös zu sein scheinen. […]

  • Vielen Dank für die Ergänzung!

  • Vielen Dank, ich werde den mal recherchieren und ggf. ergänzen!

  • Hallo Lisa,
    danke für die zusätzlichen Informationen. Wenn man nun im Hinterkopf behält wofür unser Geld Verwenung finden könnte, finde ich das alles sehr traurig :/

  • Wenn man weiter über Marlon Baker recherchiert, stellt man fest, dass er auf seinen diversen Kanälen seit ca. September 2ü19 schweigt. Unter anderm verkündete er letztes Jahr, ein Cafè in England eröffnen zu wollen, eine FB Seite hatte er schon eingerichtet, aber dann kam dort auch das große Schweigen.
    https://m.facebook.com/CafeWunderbarUK
    Das Cafe hat auch eine eigene Website
    https://www.cafewunderbar.uk/index.html
    Allmählich kommt mir alles von diesem Herrn vor wie ein wunderbarer Windbeutel. Und ich bin froh, dass ich nicht auf ihn und seinen windigen Autorenservice gesetzt habe. Die, die von ihm geschädigt wurden, sollten vielleicht überlegen, Anzeige zu erstatten.

  • Hallo, vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel. Ich habe erst dieses Jahr einen neuen Impressumservice beauftragt, nämlich Werneburg Internet Marketing– und Publikations-Service, Philipp-Kühner-Straße 2, in 99817 Eisenach. Zwar habe ich dort noch keine Testpost hingeschickt, aber mit „echten“ Menschen Kontakt gehabt. Auf der Homepage werden auch noch andere Dienstleistungen angeboten, vielleicht habe ich dort ja mehr Glück als mit meinem Autoren. Service in Bornheim, der zum Jahresende zumacht. Das Impressum in allen Büchern zu ändern ist keine reine Freude. Herzliche Grüße, Astrid

  • Alexandra Mazar
    16. Juli 2020 22:52

    Ich nutze den Impressumsservice von https://mountain-sky.net/wer-sind-wir-was-gehoert-zu-uns/ und bin zufrieden.

  • impressumservice.net leider aktuell nicht verfügbar. Die Homepage befindet sich angeblich im Umbau.

  • Nicole Fünfstück
    24. Juni 2020 22:29

    Wieder was gelernt. Das mit der Kündigung wusste ich auch nicht. Ich dachte, dass nach einem Jahr automatisch Schluss ist, denn in den Unterlagen, die ich habe, steht nichts von automatischer Verlängerung. Werde Morgen gleich mal die Kündigung schicken, auch wenn sie nie ankommen sollte.

  • Hallo Andreas, danke. Ich bin nicht Kundin dieses ominösen Marlon Baker geworden aber bin auch misstrauisch. Der Grund: Ich fand die Idee des Impressumservice charmant. Bei Papyrus Autor habe ich angefragt ob sie das noch machen, da ich überlegt habe das Programm sowieso zu kaufen. Ich bekam die Auskunft dass sie den Service „wegen rechtlicher Unklarheit“ bis auf Weiteres eingestellt haben. Bei Autorenservices hat mich stutzig gemacht dass dort nicht verlangt wurde dass ich meinen bürgerlichen Namen im Impressum angeben sollte. Denn der muss dort stehen, da ich persönlich hafte, egal bei welcher Adresse. Deshalb habe ich am 12. Juni 2020 folgende E-Mail an Marlon Baker geschrieben: „Sehr geehrter Herr Baker, sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe Interesse an einem Pseudonym-Impressumservice für meine Homepage.
    Nicht klar ist mir, wie das rechtlich abgesichert ist. Könnten Sie mir dazu mitteilen, auf welcher rechtlichen Grundlage dieser Service läuft? Denn er hilft mir ja wenig, wenn ich hinterher dennoch rechtlich belangt werden kann. Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen, Name“
    Bis heute habe ich keine Antwort erhalten und habe mich entschlossen keinen Impressumservice zu nutzen sondern lieber rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen.

  • Danke für deine Recherchearbeit! Ich selbst bin „Kundin“ bei AutorenServices für eine Webseite. Auch ich muss das aktiv kündigen, da sich sonst der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert. Ich habe jetzt mal die E-Mails und Rechnungen durchgesehen, die ich von diesem Service habe (sehr überschaubare Menge), und bin auf einer Rechnung auf den Namen Sebastian Schönfelder gestoßen. Das war allerdings noch Juni 2019, als ich über die Verlängerung meines Vertrages informiert wurde und darüber, dass sich die Adresse des AutorenServices geändert hat. Dieser Name taucht sonst in keiner Mail oder Rechnung auf.

  • Es gibt noch eine Website in englisch mit Telefon-Nr. (Marlon Baker – The Isle of Wight Photographer).
    http://www.maniax.cc

  • Vielen lieben Dank für deine Arbeit – du hast mich vor denen bewahrt :-) Und deine Alternativenliste ist großartig und sehr hilfreich. Tausend Dank!

  • Hallo S.P.Hafren,
    das wäre gut möglich, halte ich aber dennoch für ausgeschlossen. Die Seite bietet kein Geschäftsmodell, bei dem man schnelles Geld macht, zudem ist bei Google nach wie vor Werbung geschaltet. Zudem gibt es auf der Seite selbst Unstimmigkeiten, die eher unsaubere Arbeit, als eine ehrliche Geschäftsabsicht vermuten lassen. Jeder seriöse Unternehmer wäre strengstens darauf bedacht, keine Widersprüche in seinen rechtlich bindenden Aussagen zu haben.
    VG
    Andreas

  • S.P.Hafren
    22. Juni 2020 8:59

    Ist es möglich das die Seite gekapert wurde?
    Ich habe vor zwei Jahren eine pseudonymadresse bekommen die nicht Deckungsgleich ist mit der von diesem Jahr, auch die Bankverbindung hat sich verändert.
    Ansonsten habe ich dasselbe Problem, das auf Emails nicht geantwortet wird und telefonanrufe ins leere gehen.

  • Sandy Mercier
    21. Juni 2020 23:09

    Danke. Ich wundere mich seit Mai, warum ich keine Rückmeldung mehr bekomme.

  • Danke dir für den Hinweis. Das ist eine weitere Ungereimtheit in dem Ganzen. Im Impressum steht auch, dass alle Bildrechte bei Pixabay, gleich darunter steht: alle Bildrechte by Marlon Baker. Das haut hinten und vorne nicht hin.

  • Uff, schade, dass diese Möglichkeit sich als so untauglich herausgestellt hat! Aber danke für deine Recherchearbeit! Werde dort jetzt auch direkt kündigen. Ich habe nämlich dort einen Impressumsservice für meine Webseite und der muss laut autorenservices.de 6 Wochen vor Ablauf gekündigt werden. Komischerweise steht das nur auf der Homepage – in meiner Rechnung von Oktober 2019 steht, dass ich daran denken solle, den Service zu verlängern, als ob er eben nicht automatisch weiter liefe. Vorsichtshalber mal Kündigung mailen und per Post verschicken, hilft nichts…

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