Rezension zu Jamil von Farina de Waard

Jamil

Idee5 von 5

5 von 5

Sprache4 von 5

4 von 5

Story5 von 5

5 von 5

Spannung4 von 5

4 von 5

Atmosphäre5 von 5

5 von 5

Zum Inhalt

Jamil ist der Sohn eines Rätors, eines Stadtvorstehers, und soll zum Frieden der umgebenden Länder die Tochter eines der Herrscher heiraten. Als die Stadt von den grauen Soldaten überrannt wird, um Rache für diese Entscheidung zu nehmen, flieht Jamils Familie. Nach tagelanger Irrfahrt über das Meer, gelangen sie an eine Insel und haben die Chance neu anzufangen. Doch diese Insel ist nicht unbewohnt, zudem begleiten Argwohn und Zwietracht die ehemaligen Bewohnern. Als Jamil auf der Klippe von einem Unbekannten von Pfeilen getroffen wird, stürzt dieser hinab. Tot geglaubt, taucht dieser einen Tag später wieder auf. In ihm soll ein Dämon schlummern. Verstoßen von der Gemeinde, erhält er Hilfe bei einem unbekannten Mädchen. Mit ihrer Hilfe macht sich aber noch etwas anderes in ihm breit.

Meine Bewertung zu Jamil

Jamils Geschichte ist wirklich außergewöhnlich. Damit meine ich sowohl die des Jungen, als auch die Erzählung an sich. Die grundlegende Idee gegen zwei Entitäten in der eigenen Brust anzukämpfen gefiel mir richtig gut. Anhand des Covers habe ich eine völlig andere Erwartungshaltung gehabt und wurde von dem Wechsel dennoch keinesfalls enttäuscht.

Jamil selbst ist hervorragend ausgearbeitet, ein guter, ehrlicher junger Mann, der an das Gute im Menschen glaubt und dafür eintritt. Aber was passiert mit solch jemandem, wenn etwas Böses von einem Besitz ergreift? Eben diese Entwicklung wurde subtil in die Geschichte eingewoben, drängte sich nicht auf und bediente sich nicht einmal ein paar der Klischees über das Böse. Aber auch das Gute, das sich auf andere Weise an ihn gebunden hat, verliert nichts an seiner Glaubwürdigkeit. Obwohl es nur angedeutet ist und mehr durch Ergebnisse, als durch Dialoge oder direkte Szenen impliziert wird, verliert es nichts an Kraft.

Natürlich wäre solch eine Geschichte nichts ohne Intrigen, ein wenig Liebe und dem Konflikt „Siedler und Eroberer“. Alles davon ist wohl dosiert, rundet die Geschichte ab und macht daraus ein tolles Lesevergnügen. Auch wenn ein Großteil der Geschichte unter dem Harabaum spielt, so ist sie nie langweilig. Gerade dieser Wechsel hat mir so gefallen. Vor allem, weil die vielen feinen Fäden am Ende so Fulminant zusammenkommen und ein packendes Finale bilden. Und nichts davon würde man so erwarten.

Jamil ist eine hervorragend erzählte, außergewöhnliche Geschichte, die mit neuen Ideen aufwartet. Natürlich darf das Wackelcover nicht unerwähnt bleiben, welches zwischen dem guten und dem bösen Jamil hin und her springt. Diese Geschichte von Farina de Waard erhält volle 5* und eine absolute Leseempfehlung.

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