Wenn ich mich in meinen Welten bewege, bleibt nicht immer Zeit sich mit den Charakteren neben der Handlung noch weiter auszutauschen. Deshalb habe ich mir einfach mal die Zeit genommen und auf meiner Autorencouch ein Interview mit Inspektor Dalon, als auch mit den beiden Drachen Nerol und Dragon  zu führen. Was dabei herausgekommen ist findet ihr nachfolgend.

Interview Nerol und Dragon auf der Autorencouch

Autor: Hallo, ihr beiden, schön das ihr Zeit habt für ein kleines Interview auf meiner Autorencouch habt.
Dragon: Gerne, ich brauchte sowieso eine Pause.
Nerol: A Pause? Wovon, du machscht jo nix weltbwegedes.
Dragon: Ich nicht, aber Martandi (muss grinsen).
Autor: Ich sehe schon ihr beiden versteht euch immer noch prächtig.
Dragon: Eigentlich versuchen wir uns aus dem Weg zu gehen, aber wir sind wie Magnete. Es klappt einfach nicht.
Nerol: Ond i dacht es läg oa mia.
Dragon: Es liegt vieles an dir, nur das nicht (er klopf Nerol auf die Schulter).
Autor: Wenn ihr so auf die letzten Wochen zurückblickt, was habt ihr für euch aus diesem Abenteuer mitgenommen?
Nerol: Ameise. Einige vo dene kribble immer no unda meim Panza (Nerol erntet den strengen Blick Dragons).
Eigendlich bin i froh, des jeder vo ons unbeschaded wieda z’rück isch. Inschbesondere Dalon, der jo bei jede Zwischefall ‚Hier‘ gschrie hoad.
Dragon: Ich würde sagen, dass wir neue Freunde gewonnen haben. Ob diese fürs Leben sind, werden wir sehen. Unseres ist ja etwas länger als eures.
Autor: Das heißt es war mehr ein Spaß für euch, als ein Abenteuer?
Dragon: So würde ich es nicht bezeichnen. Wir haben durchaus viel gelernt und nehmen die Dinge heute etwas ernster. Allerdings wissen wir heute auch besser, wenn wir dies nicht so tun müssen.
Nerol: I glaub au, des mir ebbes ruhiga gworde send.
Autor: Richtig, du hast mittlerweile ja sogar deinen eigenen Garten, wie ich gehört habe (Dragon dreht sich langsam zu Nerol um).
Dragon: Was meint er damit? So richtig mit Salat, Tomaten, Erdbeeren und so?
Nerol: Ond Mehra. Woas isch scho dobei? Esch bruhigt ond machds Köpfle frai.
Dragon: Das macht ein Schlag auf den Hinterkopf auch.
Nerol: Du bischt nu neidisch.
Dragon: Keineswegs.
Nerol: A jo, weil i a Talend ha ond du net.
Dragon: Ich kann im stehen pinkeln, was willst du mehr?
Nerol: Des koa jeder Wassahoan…
Autor: Auch wenn ich euren geistigen Erguss nur ungern unterbreche, was von dieser Reise würdet ihr noch mal oder anders machen?
Nerol: Diesa Wurscht.
Autor: Welche Wurst?
Nerol: Die aufm Schiff! Du haschd ons jo des tolle Schiff gebe, man war des a Essa! Ansonschte würd i diesa Lu Ser allweil no gern oinz uff de Zwölf gebe. Ma, woas dr’ mir uff de Sack ganga isch.
Dragon: Da kann ich dir nur zustimmen. Bei beidem. Sag mal, nun muss ich dich mal was fragen.
Autor: Nur los.
Dragon: Kannst du uns im zweiten Teil wieder solch ein Schiff geben.
Autor: Zweiten Teil?
Dragon: Du willst uns doch nicht erzählen, dass es keinen zweiten Teil gibt? Wir stammen aus deinem Kopf, ich weiß was da drinnen vorgeht.
Autor: Erwischt, würd’ ich da wohl sagen. Nur damit eins klar ist, es gibt Windungen da drin, die gehen dich nichts an.
Dragon: Oh, ich glaub ich weiß welche du meinst (fängt an zu lachen).
Autor: Das ist der Punkt, an dem dieses Interview erst einmal pausiert wird.

 

Interview mit Dalon auf der Autorencouch

Autor: Hallo, Dalon, schön das du für mich Zeit hast. Ich weiß du bist gerade mit der Renovierung deines Hauses beschäftigt.
Dalon: Vielen Dank für die Einladung Andreas. Tja, das ist wohl der Preis den ich zahlen muss, wenn ich so lange auf Reisen bin. Wenn meine Frau sich langweilt, wird sie kreativ (muss schmunzeln).
Autor: Damit sind wir auch eigentlich schon direkt im Thema. Ihr seid noch gar nicht so lange aus Aath Lan’Tis zurück. Wie zufrieden bist du mit dem Ausgang der Ereignisse?
Dalon: Bis auf die Tatsache, dass mir meine Knochen noch immer weh tun und einige Bewegungsabläufe nur bedingt möglich sind, bin ich sehr zufrieden. Es ist nur schade, dass wir am Ende so wenig Zeit hatten, um Olaf und sein Volk näher kennenzulernen.
Autor: Was hättest du gerne noch erfahren?
Dalon: Es gibt so Vieles, dass ich noch wissen möchte…
Autor: Zum Beispiel?
Dalon: …woher sie kommen, wie sie es schaffen dort oben zu leben, ihre Kultur, ihre Architektur und ich hätte gerne noch weitere Aath Lan’Tianer kennengelernt. Es gibt viel zu viel, als dass ich es jetzt zusammenfassen könnte.
Autor: Werdet ihr Olaf wiedersehen oder wird er euch besuchen kommen?
Dalon: Unsere Wege werden sich sicherlich wieder kreuzen. Olaf und seinem Volk ist an einem Austausch der Kulturen gelegen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir sie sehr bald schon hier begrüßen können.
Autor: Was ist eigentlich aus Mir-Kor’Pen geworden? Befindet er sich noch immer in Aath Lan’Tis?
Dalon: Soweit geplant müsste er jetzt eigentlich verurteilt worden sein und ein tristes Dasein in einem der wenigen Kerkerräume fristen. Olaf hat mir nämlich erklärt, dass sie eigentlich ein sehr friedfertiges Volk sind und daher diese Räumlichkeiten nur für den Fall der Fälle gedacht sind. Diese Situation ist auch für sei neu.
Autor: Wo sind Muliks und Martandi jetzt? Wie stehst du zu ihnen heute?
Dalon: Muliks ist wieder bei seinen Weibchen und versucht ohne die Hilfe von Olaf sein Haus wieder aufzubauen (er muss lächeln). Olaf war aber dennoch so nett ihm ein paar Tipps für eine stabilere Bauweise mit auf den Weg zu geben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Muliks seine damaligen Freunde um Hilfe bitten wird. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen kleinen, quirligen Kerl mal vermissen werde. Ich bin froh in kennengelernt zu haben.
Martandi hat nach diesem verlängerten Urlaub seine Arbeit wieder aufgenommen. Wir werden uns in Kürze zu einer kleinen Feier in meinem Garten Treffen. Darauf freue ich mich schon und Nerol natürlich auch.
Autor: Für Nerol hat euer Abenteuer ja einige Wendungen gebracht.
Dalon: Ja, allerdings. Er ist jetzt hilfsbereiter und überlegt fast immer bevor er irgendwelche Aktionen startet. Auch die Flüge zur Arbeit gestalten sich äußerst unkompliziert (Dalon muss auflachen).
Autor: Was ist dann aus Nerols Unterstand geworden?
Dalon: Wir haben ihn gemeinsam umfunktioniert. Er ist jetzt mehr eine richtige Behausung, als ein Unterstand. Ich glaube darüber ist er sehr froh. Er hat sogar seinen eigenen kleinen Garten bekommen. Eigentlich darf ich das gar nicht erzählen, Drachenehre und so (er zwinkert mir zu).
Autor: Dann wird Nerol ja noch richtig zum Hausdrachen. Wenn du so auf die Ereignisse der letzten Wochen zurückblickst, was würdest du bei eurem nächsten Abenteuer anders machen?
Dalon: Eine gute Frage. An sich bin ich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Eine intensivere Vorbereitung und Recherche könnte uns beim nächsten Mal helfen. Aber wer weiß, ob diese Möglichkeit uns dann überhaupt gewehrt wird.
Autor: Vielen Dank Dalon, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich würde mich freuen, wenn wir das in der Zukunft wiederholen könnten.
Dalon: Ja, sehr gerne.

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