Rezension zu Clicks von Christin Thomas

Clicks

Idee5 von 5

5 von 5

Sprache5 von 5

5 von 5

Story4 von 5

4 von 5

Spannung4 von 5

4 von 5

Atmosphäre4 von 5

4 von 5

Zum Inhalt

Um Clicks kam man eigentlich auf Instagram gar nicht drum herum :) Da mich Nation Alpha von Christin so begeistert hat, war ich gespannt, was sich hinter „Der wahnsinnig guten Geschichte“ verbirgt, wie sie selbst auf Insta beworben wurde. Da das Thema Social Media in all seinen Facetten ohnehin ein interessantes Thema ist, stieg die Neugierde um so mehr.

In Clicks geht es um die Brüder Lio und Josh, die eher durch Zufall, in einem eigenen Kanal einen Weg raus aus ihrem Elend sehen. Sie leben in Armut, der Vater ist gewalttätig und die Arbeit das einzige, was ihre Zeit in Anspruch nimmt. Josh geht noch zur Schule und will die Chance ergreifen, ohne all die Plackerei dennoch ein solides Auskommen zu erreichen. Als sich ihr Kanal entwickelt, läuft zunächst alles nach Plan, bis die Scheinwelt sie einholt und damit ihre Realität zerstört.

Meine Bewertung zu Clicks

Das Thema um Clicks könnte nicht aktueller sein. TikTok ist auf dem Vormarsch, Twitter entwickelt sich zu einem Aggressionsfilter und auf Instagram ist Authentizität nicht das, was der Großteil sehen will. Christin Thomas‘ Roman beleuchtet fiktiv die Geschichte hinter einem dieser Profile. Sie schont dabei nicht, genau das zu verdeutlichen, was viele nicht sehen oder sehen wollen: die echten Menschen dahinter.

Lio und Josh sind zwei liebenswerte Kerle, mit denen man selbst gerne abhängen würde. Da der Großteil von Clicks aus der Sicht von Josh geschrieben ist, hat man in seinen Kopf die meisten Einblicke. Es erwartet einen das Gefühlschaos eines Teenagers, zu dem sich auch noch die Familien- und Liebesprobleme und der Stress der Schule mischt. Mit ihm kann man absolut mitfühlen, tauschen möchte man ganz sicher nicht. Aber so bleibt es spannend :) Wirklich gut fand ich, dass beide ihren eigenen Werte und Moralvorstellungen besitzen und diese insbesondere voreinander vertreten.

Clicks hat mich mit einigen guten Wendungen überrascht, allen voran die Wandlung Coopers. Mehr kann und möchte ich dazu an dieser Stelle aber nicht verraten, um nicht zu spoilern. Auch die Entwicklung, die Lio und Josh mitmachen, unterstreicht die Kraft der Geschichte, mit all ihren Auswirkungen. Es ist ein Auf und Ab, bei dem man mitfiebert, aber nie atemlos gehalten wird.

Sprachlich bleibt Christin Thomas mit Clicks auf dem hohen Niveau, dass ich bereits von ihr kenne. Auch das ist ein Grund, weshalb ich den Roman so schnell durch hatte. Das Ende ist überraschend, konnte aber meine Erwartung nicht ganz erfüllen. Ich kann es kaum umreißen, wahrscheinlich weil ich etwas mit einem BigBang erwartet hatte, einem Wow in Buchstabenform. Bitte nicht falsch verstehen, das Ende ist durchaus gut und überrascht ;) Alles in allem sind es bei mir richtig gute 4/5*. Und das nur, weil Nation Alpha mir noch besser gefallen hat. Eine Leseempfehlung gibt es allemal.

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