Name: Lu Ser
Rufname: der Dunschreckle
Alter: weiß man nicht genau, etwa 35-40
Hobbys: Baden, Singen, Langweilen, Kommandieren

Lu Ser’s Kindheit

Lu Ser entstammt einer armen Bauernfamilie am Rande von Kradron. Seinen eigenwilligen Namen verdankt er einem Herzinfarkt seines Vaters bei dessen Geburt. Als seine Mutter ihn außer Atem nach einem Namen fragte, zwang ihn ein intensives Stechen in der Brust nach seinem ältesten Sohn und seiner Medizin zu rufen. Doch anstatt ‚Luzifer, ich brauche mein Serum‘, kam nur ‚Lu Ser‘ über seine Lippen. Seine Mutter, vertieft in das junge Augenpaar des Babys, wunderte sich zwar über die eigenwillige Kreation des Vaters, wollte dieser aber –  auch im nachhinein – nicht widersprechen.
Lu Ser wuchs auf dem kleinen Hof der Familie auf und genoss die regelmäßige Schmach, die ein großer Bruder seinem kleinem Familienmitglied eben antun kann. Baltasar war kräftig und konnte dementsprechend auf dem Hof mit anpacken. Lu Ser war schmächtig und ständig damit bemüht den Schmutz von seinen Kleidern fern zu halten. Eine Eigenschaft, die Baltasar regelmäßig auf die Palme brachte.

Die Schulzeit

Mit 7 Jahren konnten seine Eltern es sich leisten, dank der starken Arme Luzifers, Lu Ser auf eine der beiden Schulen in Kradron zu schicken. Wie sich herausstellte war dies weder für die Schule, noch für Lu Ser ein Segen. Was auch immer er versuchte, er schaffte es nicht Anschluss zu finden. Die Lehrer mochten seine penetrante Art und die hohe, feminine Stimme nicht und seine Mitschüler fanden, das ihm kleine, klebende Kügelchen im Haar wesentlich besser standen, als Freundschaften. So entwickelte sich Lu Ser zum Eigenbrötler, ohne Freunde, ohne Schulabschluss und damit ohne die Aussicht auf ein geregeltes Arbeitsleben. Die Arbeit auf dem Hof seiner Eltern kam für ihn nicht in Frage und so beschloss er die Gegend um Kradron zu verlassen und die Welt zu erkunden.

Später

Weit ist er mit diesem Vorhaben nicht gekommen, da ihn mit jedem weiteren Schritt von zu hause mehr Angst erfüllte. Eines Tages, unweit vom Trollgebirge entfernt, tappte er in die Falle eines Trolls. Welch Überraschung. Wutentbrannt stauchte er diesen zusammen, als dieser aus dem Gebüsch kam und freudig seine Beute in Augenschein nahm. Fasziniert über diesen charismatischen Kauz, brachte dieser Lu Ser zu den anderen Trollen. In eine Behausung tief in den Fels geschlagen und erfüllt von einem erbärmlichen Gestank. Noch bevor die Trolle bemerkten, wie ihnen geschah, fing Lu Ser an dieses ‚Heim‘ zu säubern, auszumisten und seinen Ton gegenüber diesen Wesen zu verschärfen. Ohne es zu wollen wurde er von einem Gefangenen zu einem Oberhaupt.

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