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Rezension zu Nevernight Band 1 von Jay Kristoff

Nevernight Band 1
  • Idee 100% 100%
  • Sprache 80% 80%
  • Story 80% 80%
  • Spannung 80% 80%
  • Atmosphäre 80% 80%

Zum Inhalt

Nevernight Band 1 habe ich mir auf Empfehlung besorgt (okay, hab ich mir zum Geburtstag schenken lassen :D), weil die Geschichte so toll ist. Es geht um Mia Corvere eine junge Dame, deren Vater als Putschist zum Tode verurteilt wurde und deren Mutter und Bruder im Gefängnis verstorben sind. Ihre Wege führen sie über die Jahre zur Roten Kirche, in der sie das Töten erlernen will. Denn eines hat sie nie aufgegeben: Ihre Familie zu rächen.

Meine Bewertung zu Nevernight Band 1

Ich hatte keine wirkliche Erwartungshaltung an Nevernight Band 1, außer das die Geschichte mit mitreißen sollte. Sie beginnt doch relativ ruhig und kann direkt sprachlich überzeugen. Was mir allerdings den Einstieg erschwert hat, waren die Fußnoten. Im Stile Terry Prattchets, werden hier zusätzliche Informationen und Hintergrundgeschichten wiedergegeben. Ich muss gestehen, mich hat es unendlich genervt. Im ersten Drittel wollte so rein gar kein Fluss aufkommen, bis ich sie vollkommen ignoriert habe. Erst dann ist die eigentlich, und wirklich gute Idee, so richtig zum Schimmern gekommen.

Die grundlegende Idee von Nevernight Band 1 das Töten zu lernen ist außerordentlich gut. Wo andere Zaubertricks üben, hat sich die Rote Kirche auf die Fahne geschrieben die perfekten Killer auszubilden. Doch der Weg dahin ist steinig und so kommt die Geschichte mit einer guten Portion Action daher, bis man die erste Etappe erreicht hat. Aber auch die weiterführenden Ansätze die Welt zu gestalten, sind gelungen. Leider kann ich darauf nicht weiter eingehen, um den Entdeckungstrieb nicht zu schmälern.

Ebenfalls gut hat mir die Vielschichtigkeit und Ausgestaltung der verschiedenen Charaktere gefallen. Angefangen bei Mia, über ihre Freunde, bis hin zu Feinden und Lehren. Jeden umgibt ein Geheimnis, das im Laufe der Geschichte durchaus von Bedeutung wird. Das gepaart mit der gelungen, düsteren Grundstimmung, verleiht dem Buch eine außerordentliche Atmosphäre. Warum trotzdem keine 5 Sterne? Weil vieles nur angerissen wurde und damit im Dunkeln bleibt. Das fand ich schade.

Als Besonderheit muss man wohl Mias Gabe noch erwähnen. Sie befähigt einen Schatten, der sie selbst in ihrer Welt besonders macht. Da dieser aber ebenfalls seine Nachteile hat, entstehen so immer wieder Situation, an denen sie wachsen muss. Und das ist gut so.

Nevernight Band 1 ist wirklich ein gelungener Auftakt, der mit besonderen Ideen und einer wirklich interessanten Geschichte aufwarten kann. Sie ist spannend, düster und etwas anders. Wer sich an seitenlangen Fußnoten nicht stört, würde der Geschichte sicherlich 5/5* geben, bei mir bleibt es so bei soliden 4*.

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