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Rezension zu Finleys Reise Band 1 von Lillith Korn

Finleys Reise Band 1
  • Idee 60% 60%
  • Sprache 60% 60%
  • Story 80% 80%
  • Spannung 60% 60%
  • Atmosphäre 80% 80%

Zum Inhalt

Aufmerksam auf Finleys Reise Band 1 bin ich geworden, weil der Name des Protagonisten nahezu identisch mit dem meiner eigenen Geschichten ist. Mich hat das Cover angesprochen, zudem die Idee in eine andere Welt zu stolpern. Finley ist ein Waisenkind, dessen Alltag im Heim wenig Abwechslung, vor allem aber wenig Zuneigung bietet. Bei einem Ausflug zu einer nahegelegenen Burg, verliert er sein Armband, das einzige Andenken an seine Familie.
Er schleicht sich eines Nachts hinaus und versucht es auf eigene Faust zu finden. Dabei lockt ihn ein mysteriöses Mädchen in die Welt Andaria. Doch dort ist gänzlich alles anders und als er sich dann auch noch mit der unfreundlichen Mara gemeinsam auf den Weg machen soll etwas zu suchen, scheint wieder alles beim Alten. Doch Mara birgt eine Geheimnis und diese Welt sowieso.

Meine Bewertung zu Finleys Reise Band 1

Man gleitet relativ entspannt in die Geschichte von Finleys Reise Band 1. Man lernt ihn und seinen Alltag kennen und möchte, genau wie er, einfach daraus fliehen. Prinzipiell ist die Idee eines Waisenkindes jetzt nicht wirklich originell, aber sehr gut an den Charakter von Finley angepasst. Der Junge  ist bereits 16 und hat damit die schwierigen Jahre hinter sich. Den ruppigen Alltag mag das aber nicht abschwächen.

Und da bin ich schon bei meinem ersten Kritikpunkt: Man merkt leider nicht, dass Finley eben 16 ist. Sein Handeln und Reden erinnern eher an einen Zehnjährigen. Das wird später besonders in den Dialogen mit Mara deutlich, in denen nur all zu oft ein „Hä?“, statt einer vernünftigen Frage über die Lippen kommt. Da ist Mara deutlich gereifter und erwachsener, obwohl sie nur ein Jahr älter ist.

Was mir wiederum gut gefällt, ist die Dynamik zwischen den beiden. Sie ergänzen sich. Wo Finley relativ unstrukturiert und inkonsequent handelt, bildet Mara den Gegenpol. Es mag an ihrer Vergangenheit liegen, insgesamt war sie für mich glaubwürdiger und solider ausgearbeitet.

Die Welt Andaria in Finley Reise Band 1 kann durchaus mit einigen kreativen Ideen aufwarten. Wenngleich die einzelnen Stationen der Reise relativ holprig nacheinander abgearbeitet werden, bieten sie dennoch ihren Unterhaltungswert und überraschende Wendungen. Ich muss aber gestehen, dass wirklich Spannung oder das Mitfiebern, bei mir nicht aufgekommen ist. Das mag aber jeder anders empfinden.

Sprachlich hatte ich mit dem Präsens meine Probleme. Vor allem aber, weil die Satzstruktur ziemlich konstant durch den Roman beibehalten wurde. Mir fehlte hier ein wenig Abwechslung, gerne blumige Umschreibungen, etwas mehr Farbe für die gut durchdachte Fantasywelt. Finleys Reise Band 1 ist dennoch eine gute Geschichte, die ihre Begeisterten LeserInnen finden wird. Ich vergebe 3/5*.

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