Zuletzt aktualisiert: 01.09.2021

Vielen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen und die vielen Alternativen zum Impressum Service. Ich habe die Übersicht, als auch den Artikel auf den neuesten Stand gebracht. Updates zu meiner Anzeige, findet ihr am Ende.

Der Impressum Service und seine Tücken

Die deutsche Gesetzgebung macht es Dienstleistern, Unternehmen und Freiberuflern nicht leicht, rechtssicher zu agieren. Alles scheint kompliziert und undurchsichtig und das Gefühl sich der Öffentlichkeit nackt und angreifbar zu präsentieren, schwingt immer mit. Für das Stück Sicherheit der Privatsphäre nutzen viele daher ein Impressum Service, mich eingeschlossen. Da ich damit offenbar gerade auf die Nase gefallen bin, möchte ich meine Erfahrungen mit einem Anbieter schildern sowie Alternativen für diesen Service aufzeigen.

Warnung vor autorenservices.de

Ich möchte hier keinesfalls populistisch sein, doch diese Warnung hat Gründe, die ich euch nachfolgend aufführen möchte. Ich hatte bereits munkeln hören, dass autorenservices.de nicht wirklich erreichbar ist. Da ich den Dienst für fünf Romane, die jeweiligen eBooks und die Homepage nutze, wurde ich hellhörig. Nicht nur, weil der Spaß 75€ gekostet hat, sondern weil es natürlich auch rechtlich relevant ist, dass ich ein sauberes Impressum für meine Präsenzen und Medien habe.

Was ist passiert?

Am 28.05.2020 habe ich einen Testbrief abgeschickt, um den Service zu testen. Als Absender habe ich jemand anderen genommen, damit mein Test nicht offensichtlich ist. Angekommen ist dieser Brief bei mir bis heute nicht, obwohl der Service eine „umgehende Weiterleitung“ bewirbt. Zudem habe ich die angegebenen Rufummern am 10.06.2020 und 15.06.2020 innerhalb der genannten Geschäftszeiten (10 Uhr – 18 Uhr) versucht zu erreichen. Beide Nummern laufen direkt auf eine Mailbox. Bei der Mobilnummer wird man gefragt, ob man per SMS informiert werden möchte, wenn der Empfänger wieder erreichbar ist. Auf solch eine Nachricht warte ich nach wie vor. Am 10.06.2020 habe ich ebenfalls per Mail versucht Kontakt aufzunehmen und damit die letzte angegebene Kontaktmöglichkeit probiert. Auch hier blieb man mir eine Rückantwort schuldig.

Da der Versuch der reinen Kontaktaufnahme nur wenig Aussagekraft hat, habe ich andere Wege probiert, die Echtheit des Anbieters zu überprüfen. Zunächst habe ich das Online-Melderegister in Fulda genutzt, ob dort überhaupt jemand mit dem Namen „Marlon Baker“ gemeldet ist. Die Auskunft kostete mich 9 €, das Ergebnis: „Aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen konnte niemand ermittelt werden.“ Nun besteht die Möglichkeit, dass es sich um ein Mietbüro handelt und der Name einfach nicht mit der Adresse gemeldet ist. Google Maps zeigt an der angegebenen Adresse allerdings ein Einfamilienhaus, also wäre eher der Name, als eine Firma dort gemeldet. Das Ergebnis macht also stutzig. Aufgrund des langen Testzeitraums und der Rückmeldung anderer, schließe ich einen ausschweifenden Urlaub des Inhabers aus. Auch, da durch Corona alle Urlauber mittlerweile zurückgeholt wurden. Also habe ich es bei der Information zu den wohl längsten Abwesenheiten versucht: Todesanzeigen. Ohne Erfolg.

Bei der nächsten Runde habe ich geprüft, ob das Unternehmen nicht mehr existiert. Das konnte ich auf https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/ machen. Hier gab es ebenfalls keine Eintragungen. Muss nicht viel heißen, war aber einen Versuch wert. Dann las ich den Hinweis, es einmal beim Gewerbeamt zu versuchen. Gesagt, getan. Ich rief dort an und erhielt spannende Informationen. Die Firma war nicht bekannt, der Name Marlon Baker allerdings schon. Es liegen derzeit einige Anfragen zu ihm vor und man konnte mir direkt sagen, dass dieser Name nicht echt ist (hierauf komme ich gleich zurück). Eine Gewerbeanmeldung unter der Adresse liegt ebenfalls nicht vor. Da dieser Impressumsservice allerdings als Kleinunternehmer ausgewiesen wird, muss es eine Anmeldung geben. Interessant ist aber der Zusatz, dass das Gewerbeamt selbst aufgrund der Anfragen und Umstände, von einer möglichen betrügerischen Tätigkeit ausgeht (O-Ton der Gesprächspartnerin).

Wer ist denn Marlon Baker?

Genau diese Frage hat mich beschäftigt. Zu meiner Überraschung findet man zu ihm sehr schnell etwas und zwar die Seite https://www.marlonbaker.com/ (irgendwie zu einfach). Der Gute gehört selbst der schreibenden Zunft an und promotet, wie viele von uns, dort seine Werke. Nun könnte der Name reiner Zufall sein, stünde im Impressum nicht eben auch eine autorenservices-Adresse sowie eine direkte Verlinkung zum eigenen Impressumsservice. Offensichtlich ist der Name ein Pseudonym, wogegen prinzipiell nichts spricht und es die Aussage des Gewerbeamts, es handle sich nicht um den echten Namen, etwas relativiert.

Doch daran ist eine Sache komisch. Als Inhaber für die Autorenservices.de wird eben Marlon Baker angeführt. Meinem Rechtsverständnis nach, muss ein Kleinunternehmer, und das ist er, da er keine MwSt abführt, seinen Klarnamen in der Firmenbezeichnung tragen. Solche eine Firmenbezeichnung wäre also gar nicht zulässig. Und das klappt nur, wenn man sein Gewerbe nie angemeldet hat, denn dafür wird der Personalausweis eingescannt (Ich spreche aus Erfahrung).

Mein Fazit zu diesem Impressumsservice

Ohne einmal in Fulda direkt an der Tür zu klingeln, werde ich keine Sicherheit erhalten, ob diese Unternehmung tatsächlich noch existiert und ob der angebotene Service jemals funktioniert hätte. Die bisherigen Informationen malen allerdings ein sehr deutliches Bild. Eine Kündigung des Services ist nicht notwendig, da dieser selbst verlängert werden muss. Insofern sich der Verdacht durch weiteres Feedback erhärtet, werde ich auf jeden Fall Anzeige erstatten. Es geht hier nicht nur um eine fehlende Leistungserbringung, sondern darum, dass vielen Autoren Sicherheit vorgegaukelt wird, die nicht existiert. Ein Impressum ist in Büchern und auf Webseiten rechtlich notwendig. Ich möchte mich nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, auf solch wichtigen Elementen selbst etwas Falsches anzugeben, um einer möglichen Strafverfolgung aus dem Weg zu gehen (ich bin der festen Überzeugung, dass es nie dazu kommt). Sollte nämlich jemand versuchen rechtsrelevante Dokumente an diese Adresse zuzustellen, bin ich am Ende der Gekniffene und niemand anderes.

Neben anderen formalen Rechtsverstößen allein auf der Impressumsseite, erfolgt die offensichtlich bezahlte Leistung nicht. Ein Kontakt ist nicht möglich, was das Impressum an sich bereits ad absurdum führt. Dieser Service und die Person dahinter liefern mir zu viele Ungereimtheiten, als das ich die Seite autorenservices.de nur halbwegs als seriös einstufen könnte.

Was sind die Alternativen zu autorenservices.de?

Da ich meine Privatsphäre, auch meiner Frau zuliebe, schützen möchte, muss nun eine Alternative her. Wer sich vorab zu diesen Services informiert hat, der weiß, dass diese gutes Geld kosten können. Denn, und das ist sehr wichtig, es muss sich um eine ladungsfähige Adresse handeln. Darunter ist zu verstehen, dass unter dieser Anschrift eine Rechtspartei tatsächlich anzutreffen ist.

Der kostenlose Weg

Was viele nicht wissen ist, dass man auch Unternehmen von Bekannten und Verwandten mit dem Zusatz „c/o Dein Name“ angeben kann, insofern diese solch einer Nutzung zustimmen. Diese Option ist völlig kostenlos und der wohl einfachste Weg, die Privatsphäre zu schützen. Es empfiehlt sich auch hier eine schriftliche Vereinbarung aufzusetzen.

Der Nachsendeantrag

Update: Dieser Weg empfiehlt sich bei dieser Adresse nicht. Die Post kann derlei Adresse nicht auseinanderhalten. Mir wurde so nämlich sämtliche Post an Autorenservice.de weitergeleitet. Jeden einzelnen Brief musste ich als Irrläufer wieder zur Post bringen. Interessant war jedoch, dass einige nicht zugestellt werden konnten, weil niemand mit der Anschrift dort wohnt und man dann einfach auf mich umgeleitet hat. Entsprechende Belege wurde für die Polizei gesammelt.

Eine fremde Firmenadresse mieten

Ich war lange der Ansicht, dass ladungsfähig bedeutet, dass jemand die Post nur annehmen muss. Hier kämen Dienstleister für eine virtuelle Firmenadresse in Frage. Gerade weil dies eine sehr günstige Alternative ist, ist es schade, dass dem leider nicht so ist. Solch eine Praxis entspricht leider nicht den Anforderungen des Telemediengesetzes. Weshalb das so ist, zeigt euch die Rückmeldung eines Anwaltes dazu: https://www.frag-einen-anwalt.de/Impressum-ladungsfaehige-Adresse–f317243.html Hier gibt es nur einen Dienstleister (clevver.io), der diesen Service auch mit zertifizierten Adressen für Impressum und Firmengründung anbietet. Die Preise findet ihr unten in der Übersicht.

Viel wichtiger wäre allerdings der Zusatz, ob dies auch für das Buchimpressum gilt, denn hierfür ist das Landespressegesetz zuständig. Leider konnte ich hierzu nichts finden.

Impressumsservice – weitere Anbieter in der Übersicht

Sich im Jungle von Anbietern für einen Impressumsservice zurechtzufinden, ist nicht einfach. Ich habe daher einige Anbieter nachfolgend aufgelistet. Solche, die sich auf Firmen spezialisiert haben und ab 49 €/Monat kosten, wurden rausgelassen. Zu den angegeben Kosten können weitere Gebühren für den Versand von Briefen und Paketen anfallen. Ich habe euch den Preis-Leistungssieger aus Deutschland gelb hervorgehoben, derzeit gibt es keinen besseren Service. Ich nutze diesen Service ab sofort auch selbst. Die nachfolgende Tabelle ist nicht mobiloptimiert.

Anbieter Grundgebühr eBook Print eBook/Print als Paket Flatrate Webseite Social Media Zahlweise
anschrift.net keine inkl. inkl. Flatrate 6,90 € / Monat inkl. inkl. monatlich
Fakriro Alias keine inkl. inkl. ab 4,17 €/ Monat (7 Bücher od. Websites) siehe Paket 3 Accounts monatlich, pro Quartal oder jährlich
autorenglück.de keine 9,00 €/Titel 9,00 €/Titel 14 €/Titel 9,00 € jährlich
autorenimpressum.de keine inkl. inkl. Flatrate 79 € / Jahr inkl inkl. Jährlich
autorenservice.at keine inkl. inkl. Flatrate 50 € / Jahr inkl. inkl. jährlich
impressum-für-autoren.de keine inkl. inkl. Flatrate ab 49,95 €/Jahr inkl. inkl. jährlich
www.adxs.eu keine 9,90 €/Titel 9,90 €/Titel 5,00 € k.A.
adress-schutz.de keine ab 6,95 € /Monat + 5 € Einrichtung k.A. monatlich, jährlich
rogue-books.de 12,90 € 2,10 €/Titel 2,10 €/Titel 8,00 € jährlich
impressumservice.net keine 8,90 €/Titel 8,90 €/Titel 14,90 € 97,00 €/Jahr 17,90 € inklusive jährlich
self-publishing-day.com keine 22,90 €/Titel 22,90 €/Titel 49,90 € 109,00 €/Jahr 22,90 € 22,90 € jährlich
www.werneburg-im-ps.de keine 39,00 €/Titel 39,00 €/Titel 79,00 €/Jahr bei Flatrate inkl./ einzeln 20,00 € jährlich
buchveroeffentlichen.com keine inkl. inkl. inkl. 117,81 €/Jahr jährlich
clevver.io ab 4,45 € ab 19,95 €/Monat jährlich, monatlich
autorenprogramm.com Beim Kauf der Software Patchwork + Upgrade Abo, ist der Service inklusive
Papyrus Autor Nimmt nichts mehr an
www.skriptart.de Nimmt nichts mehr an

Updates:

27.11.2020: Ich habe heute Anzeige gegen Marlon Baker, autorenservices.de gestellt.
03.12.2020: Die Anzeige wurde bestätigt, die Ermittlungen werden aufgenommen. Wer Anzeige erstatten möchte, sollte das tun. Es kann auf meine Fallnummer ST/1301644/2020 Bezug genommen werden. Jeder Fall wird allerdings einzeln behandelt und ggf. später gebündelt.
12.05.2021: Da die Frage immer wieder gestellt wird: Nein, es gibt derzeit keine Rückmeldung zur Anzeige. Allerdings schreiben mich sehr viele Betroffene an, denen durch meinen Beitrag jetzt auffällt, dass etwas faul ist. Alle kommen überein, dass seit Anfang 2020 keine Rückmeldung mehr auf Anrufe oder Mails erfolgt. Dass Marlon Baker weiterhin aktiv ist, zeigt die Aktualisierung seines Cookie Banners an die neue gesetzliche Regelung.

Eure Tipps

Wenn ihr Anregungen und weitere Vorschläge sowie Anbieter für einen Impressumsservice nutzt oder gefunden habt, schreibt dies gerne in die Kommentare. Meine Darstellung stellt keine Rechtsberatung da, daher bin ich bei Fehlinterpretationen dankbar, wenn ihr dies anmerkt.

107 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Das Fehlen jedweder Seriosität des autorenservices.de kann ich nur bestätigen. Der angebliche Betreiber Marlon Baker existiert nicht als Person.
    Auch ich habe eine Strafanzeige gegen alle in Frage kommenden Personen erstattet. Herr „Baker“ ist Betreiber zahlreicher Websites u.a. autorenservices.de , marlonbaker.com, mysteria-verlag.de, maniax.cc oder etwa evil-within-liars.com und bietet dort Dienstleistungen aus dem Bereich Mulitmedia an. Wir mir durch die ermittelnde Behörde mitgeteilt wurde, besteht der Verdacht, dass es sich bei „Marlon Baker“ und den damit angebotenen Dienstleistungen tatsächlich um Betrug i.S.d. §263 StGB handelt. Auch das „Foto“ von Marlon Baker ist ein Fake (ein schlechter noch dazu).
    Bei Marlon Baker handelt es sich auch nicht um einen „Schriftsteller, 3D-Künstler, Filmemacher und Verleger“ wie behauptet. So weit bekannt, handelt es sich um mehrere Personen, die auf dem int. Freelancer-Markt für die üblichen Dumpingpreise Content (Romane, Bilder etc.) einkaufen und dann als eigenes geistiges Eigentum vermarkten. Der autorenservice als solcher existiert ebenfalls nicht.

    Seid also auf der Hut.

    Die einzig akzeptable Lösung für MICH war: ich habe beim Gewerbeamt einen eigenen Verlag angemeldet, wobei die Verlagsadresse natürlich von meiner Privatadresse abweicht und die Postadresse ein Postfach ist. Das ist zulässig und ich habe die volle Kontrolle über meine Korrespondenz.

    Ben

    Antworten
    • Hallo Ben,

      vielen Dank für das teilen deiner Erfahrung. Wirklich überraschen tut dies nicht, wenngleich es für jemanden wie uns schwer zu ermitteln oder zu prüfen ist. Ganz deutlich ist jedoch zu erkennen, dass die Masche System hat und gut organisiert ist. Da die Staatsanwaltschaft noch immer ermittelt, wird das in der Tat wohl ein größerer Fisch sein.

      Gruß
      Andreas

      Antworten
  • Guten Morgen, ich möchte ein Buch veröffentlichen und komme aus Rheinland-Pfalz . Nun gibt es ja in jedem Bundesland ein „anderes“ Mediengesetz. Ich habe den Inhalt des Links ‚frage einen Anwalt‘ gelesen. Es sieht doch so aus, daß der Impressumservice bei einem Buch dann sowie so nicht funktioniert oder? Liebe Grüße

    Antworten
    • Hallo Chris, natürlich können sich Autoren postalisch vertreten lassen z.B. durch einen Verlag, durch einen Impressum-Service, und theoretisch sogar durch den Nachbarn.
      Wenn du einen Rechtsanwalt fragst, ob ein Recht an einem Häkelwerk begründet werden kann, wird er/sie dir antworten, dass dies möglich ist wenn das Werk eine gewisse Schöpfungshöhe erreicht. Das es nicht viele Arten zu häkeln gibt und eine Schöpfungshöhe ohne Aussicht ist, weiß der Rechtsanwalt natürlich nicht, geschweige denn überhaupt, wie eine Häkelnadel ausschaut. Gelogen hat er zwar nicht, aber weiterbringen würde dich die Antwort auch nicht!

      Das selbe Spielchen funktioniert auch mit dem Telemediengesetz und auch mit dem Presserecht. Diese Gesetze wurden mehrfach umformuliert und führen zu Unsicherheiten aufgrund der eingebrachten Formulierungen.
      Dennoch gibt es unabhängig hiervon ein Vertretungsrecht. Schau dir doch mal die Insolvenzbekanntmachungen im Internet an! Viele Firmen in der Abwicklung lassen sich c/o durch einen Dienstleiter vertreten. Die Gerichte tragen es genauso ins Register ein.

      Die Anwälte, die es nötig haben auf solchen Seiten zu Lasten Ihrer Kollegen unter eigentlichem Honorar ein Nebenverdienst zu erwirtschaften, haben ihren künstlichen Status nicht verdient.
      Lass solch einem Anwalt doch mal einen einzigen Fall benennen, in dem ein Autor wegen der Verwendung eines Impressums-Services abgemahnt oder erfolgreich verklagt worden ist.
      Warum soll ein Selfpublisher-Autor sich denn keines Impressum-Services bedienen dürfen? Schließlich stellt er damit doch gerade die vom Gesetz geforderte Kontaktmöglichkeit sicher.

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  • Ich habe mit einem Unternehmen zu tun, deren Post c/o autorenservices.de geht. Diesem Unternehmen versuche ich bereits seit längerer Zeit Einschreiben zuzustellen, leider ohne Erfolg.
    Der Empfänger ist nicht zu ermitteln. Das muss dem Unternehmen doch irgendwann einmal auffallen, dass es keine Post bekommt, oder?
    Mein letztes Einschreiben ist nicht zurückgekommen aber auch nicht angekommen.
    Laut Nachforschungsantrag bei der Post wurde es einen Herrn Erndt weitergeleitet.

    Dieser lässt seine Post bei Anschrift.net abwickeln.
    Die Zustellung war erfolgreich. Wenigstens ein Dienstleister der funktioniert.

    Bringt mir nur leider nichts, da dieser Herr Erndt mir gegenüber nicht reagiert.

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    • Hat die Firma keine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer? Oder vielleicht ist sie im Handelsregister eingetragen?

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  • Bin mit meinen Büchern bei Dein-Impressum.de. Dort kann man 1x jährlich kostenlos den Service testen. Vertragsunterlagen hatte ich innerhalb von 2 Tagen vorliegen. Bisher absolut top.

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    • Vielen Dank für den Tipp, schaue ich mir mal genauer an.
      Andreas

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    • Ja der liebe Kai ist überzeugt. Er ist schließlich auch der Gründer der Firma zusammen mit dem Christoph.
      Noch keine Steuernummer, keine Backlinks und wahrscheinlich ohne Kunden machen die beiden schon fleißig Zugeständnisse über 30 Jahre. Hinten herum verlangen sie Geld für jede Kleinigkeit. Für jede Änderung der Kundenanschrift werden 20 EUR extra fällig.
      Das ist, als wenn ein Wirt für jedes Corona-Kundenformular Geld verlangen würde.
      Und man darf echt einmal den Postempfang testen? Wow, wie großzügig.
      Was passiert, wenn ich mir einen 2. Testbrief schicke? Kostet das dann auch 20 EUR extra?

      Antworten
  • Hallo,

    ich habe leider bei der genannten Seite ein „Abo“ abgeschlossen, aber außer das erste Mal keine Mail mit der Erinnerung oder dergleichen bekommen. Ich benutze die Seite nicht mehr, natürlich. Ich habe meine Kündigung per Mail hingeschickt, werde aber nochmal eine per Post schicken und bekomme keinerlei Antwort. Wissen Sie zufällig, was sich da noch machen lässt? Ich bekomme keine Bestätigung der Kündigung und weiß jetzt auch nicht mehr, was ich machen soll. Haben Sie dazu Tipps/Erfahrungen? Ich bin im Nebenjob Künstlerin und habe jetzt leider nicht so viel Ressourcen zur Verfügung, um rechtlich dagegen anzueghen.

    Antworten
    • Hallo Ramona,
      da kein Geld abgebucht wird, hast du erst einmal finanziell kein Problem. Du solltest deine Kündigung schriftlich per Einschreiben verfassen, kommt das zurück, hast du einen Beleg. Gibt es den Vermerk, dass dort niemand mit dem Namen anzutreffen ist, kann es sich lohnen Anzeige zu erstatten, weil es den Verdacht des Betruges nahelegt. Dafür brauchst du keinen Anwalt, das geht bei der nächsten Polizeidienststelle oder dort sogar online. Du musst allerdings triftige Gründe vorlegen. Ansonsten einfach einen anderen Dienstleister suchen.

      Gruß
      Andreas

      Antworten
      • Hallo Andreas,

        vielen lieben Dank für die Antwort, das ist ein super guter Tipp, werde ich machen. Vielen Dank :)

        Grüße

        Antworten
  • Hallo, eine Frage zu Ihrem Text:
    Der Nachsendeantrag

    Update: Dieser Weg empfiehlt sich bei dieser Adresse nicht. Die Post kann derlei Adresse nicht auseinanderhalten. Mir wurde so nämlich sämtliche Post an Autorenservice.de weitergeleitet. Jeden einzelnen Brief musste ich als Irrläufer wieder zur Post bringen. Interessant war jedoch, dass einige nicht zugestellt werden konnten, weil niemand mit der Anschrift dort wohnt und man dann einfach auf mich umgeleitet hat. Entsprechende Belege wurde für die Polizei gesammelt.“

    Bezieht sich das auf den oben genannten Vorschlag, ein Unternehmen von einem Freund, Bekannten als C/O Adresse zu nutzen??

    Sonniger Gruß

    Antworten
    • Hallo Barbara,
      mir scheint, dass es alle c/o Adressen betrifft. Die Post kann nur von einem Empfänger an einer Adresse weiterleiten. Die Zustellung läuft maschinell und das funktioniert dann einfach nicht. Bei mir haben sie sogar dem Postboten Hinweise gegeben, aber das wurde einfach nicht verstanden.
      Gruß
      Andreas

      Antworten
  • Hallo Andreas. Besten Dank für deine herausragende Arbeit und Recherche. Zum Glück bin ich vor Vertragsabschluss stutzig und dann auf deinen Eintrag fündig geworden. Deine Liste mit Abernativen ist sehr hilfreich. Besten Dank

    Antworten
  • Hallo, erstmal vielen Dank für den klasse Beitrag und die Mühe dahinter! Weiß jemand, ob man sich darum bemühen sollte einen Anbieter zu finden, der eine Adresse im eigenen Bundesland stellt? Denn wenn man selbst in einem anderen Bundesland lebt, greifen ja unter Umständen schlussendlich auch andere Gerichte, wenn die ladungsfähige Anschrift in einem anderen Bundesland liegt.

    Antworten
    • Hallo Charlie,

      bei den wenigen Anbietern derzeit ist es schon prima, wenn man einen sehr zuverlässigen findet, der auch faire Preise macht :)
      Was den Gerichtsstand angeht: Falls jemand gegen deine AGB verstößt, gilt ohnehin dein Standort.
      Gruß
      Andreas

      Antworten
  • Hallo in die Runde!
    Hat denn jemand mal richtig gute Erfahrungen gemacht? Wichtig wäre mir eine zuverlässige Postweiterleitung. Ich habe derzeit mein Wochenendhaus als Impressum angegeben und schon zB eine Stalkerin in dem Dorf gehabt, was nicht lustig war. Teils auch Fanpost etc. Ich habe eine Webseite und Social Media Seiten die ich betreibe.

    Antworten
  • Hallo, so, wie ich das verstanden habe, ist die Zahlung bei impressumsservice.net einmalig, oder? Also man bezahlt pro Buch ein Mal einen Betrag, der dann aber nicht wiederholt wird.

    Antworten
    • Hallo Isa,
      ich habe mir die AGB dort einmal durchgelesen. In der Tat sind diese mehr als schwammig. Am Ende steht, dass es eine Nutzungsdauer gibt, dies wird allerdings nirgends angegeben. Zudem sprechen sie sich von allen rechtlichen Aspekten frei, was den Service dann per se obsolet macht. Zudem ergeben sich aus einem Vertrag immer Rechte und Pflichten, allerdings wird kaum beschrieben was sie eigentlich machen.
      VG
      Andreas

      Antworten
  • Natalie Minnburg
    15. Juni 2021 14:22

    Der Schaden, den Marlon durch sein Handeln angerichtet hat, beschränkt sich ja nicht nur auf das Geld, was er von uns kassiert hat, ohne die Leistung zu erbringen. Er hat auch Misstrauen gesät gegenüber den anderen, die solch einen Service anbieten und ehrlich arbeiten.

    Antworten
    • Liebe Natalie,

      das fasst du hervorragend zusammen. Bei mir beläuft sich der reine Sachschaden auf etwa 5.000 €, der emotionale Druck, sich damit sogar strafbar zu machen wiegt schon schwer. Betrogen worden zu sein, kommt da noch oben drauf.

      Gruß
      Andreas

      Antworten
  • Ich bin seit ca. 10 Jahren Kunde bei der Agentur Block Services und seit Oktober 2020 Kunde bei Anschrift.net, die jüngste Plattform der obigen Agentur.
    Was Swetlana in ihrem Werbekommentar für den Adress-Schutz schreibt, kann so nicht stimmen. Ich bin sehr zufrieden und habe meine Post und auch persönliche Einschreiben immer erhalten.
    Ich stimme dir zu Andreas, Anschrift.net hat derzeit das beste Angebot für Autoren, Influenzer und Co. Ich bin wirklich froh, dass ich keine schlechte Erfahrung mit Autorenservice machen musste, um einen zuverlässigen Anbieter zu finden.

    Antworten
  • Ihr Lieben!

    Bei anschrift.net bitte sehr vorsichtig sein. Gerade wenn ihr auch von autorenservices.de reingelegt worden seid. Das Angebot von anschrift.net ist blutjung, nicht einmal ein Jahr aktiv. Die Domain selbst war noch bis November 2020 bei Sedo im Verkauf.
    Zwar existiert im Impressum eine deutsche Anschrift und man hat damit definitiv eine deutsche Firma als Vertragspartner, aber dennoch ist Vorsicht geboten. Grundsätzlich bei allen neuen Anbietern. Aber gerade dann, wenn man ihnen seine wertvolle Post anvertraut. Und gerade dann nochmal, wenn einem selbst rechtlicher Ärger droht, weil gewisse Post nicht ordentlich zugestellt werden kann. Dies hat autorenservices.de ja auch wieder einmal gezeigt.

    Wirklich mit reinem Gewissen kann ich nur Postflex / adress-schutz.de empfehlen. Nicht nur, dass der Betreiber sehr viel seriöser rüber kommt, indem er z.B. auch die potenzielle Anschrift vorab kommuniziert. Nein, der Dienst wurde kürzlich von einer Anwaltskanzlei geprüft und als „rechtssicher“ eingestuft. Zudem sind die Preise sehr fair kalkuliert. Außerdem hatte ich kürzlich das Vergnügen, den Betreiber persönlich vor Ort anzutreffen. Ein sehr sympathischer und hilfsbereiter Mensch!

    Mir war wichtig, dies hier nochmal zu kommunizieren, weil „anschrift.net“ durch die gelbe Markierung prominent hervorgehoben wird, obwohl die anderen Anbieter in der Liste deutlich länger existieren.

    Bleibt alle gesund.

    Ganz liebe Grüße
    Svetlana

    Antworten
    • Hallo Svetlana,

      deine Warnung kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe mich persönlich mit dem Inhaber von anschrift.net zu diesem Thema ausgetauscht. Das ist auch der Grund, weshalb ich den Service nun selbst nutze und dementsprechend auch empfehle. Die Zeitspanne zum Bestehen eines Anbieters sagt nichts über dessen Qualität aus, das zeigt der Impressumsservice sehr deutlich.

      Viele Grüße
      Andreas

      Antworten
      • Hallo Svetlana,

        solange du Emailadressen verwendest, auf die man nicht antworten kann, wirst du natürlich auch nicht erfahren, was ich dir zu sagen habe. Es steht mir frei, mich zu einigen Punkten nicht öffentlich zu äußern. Ich wollte dir begründen weshalb deine Beiträge nicht angezeigt werden, weil das auch technische Gründe hat. Mich allerdings per Mail persönlich anzugreifen, zu beleidigen sowie zu diffamieren, überschreitet deutlich eine rote Linie.
        Schreibe von einer validen Emailadresse und achte auf deinen Ton, dann besteht noch die Möglichkeit, dass ich dir antworte. Solltest du noch einmal meine Domain als Absender nutzen, behalte ich mir rechtliche Schritte vor. Du bist in keinster Weise berechtigt meine Domain zu verwenden.

        Andreas

        Antworten
    • svetlana |Teil editiert| adress-schutz berechnet noch zusatz fuer social media nutzung was total unlogisch ist weil es einfach kein mehrksoten macht…

      Antworten
      • Ich habe mir erlaubt deine Antwort zu editieren. Beleidungen sind keine Basis für einen Austausch. Andere Meinungen sind in Ordnung, aber bitte sachlich.

        Andreas

        Antworten
    • Der Adressschutz alias Postflex hat sich von einem Rechtsanwalt bestätigen lassen, dass seine Tätigkeit als Addressvermittler (?) in Bezug auf die Vermittlung von Geschäftsadressen korrekt sei. Auf deren Webseite wird die Verwendung von Geschäftsadressen jedoch ausgeschlossen.
      Aus dieser Firma werde ich nicht schlau. Und nun diese mysteröse Svetlana, die für diesen Anbieter wirbt. (???)

      Antworten
  • Ich bin da komplett verunsichert, was jetzt nun in Sachen Impressum-Service gilt. Darf man so etwas nutzen oder nicht? Und wenn ja kann es dann z. B. einer in Österreich sein, wenn man in Deutschland ist oder auch umgekehrt? Auch weiß man nicht, welcher Service vertrauenswürdig ist, welcher im finanziellen Rahmen liegt. Man findet kaum etwas über die Anbieter was Erfahrungen angeht. Würde gerne einen nutzen, aber es ist vieles unklar.

    Antworten
    • Hallo Robert,

      genau kann dir das nur eine Rehctsberatung beantworten. Diesen Service kann ich dir hier nicht bieten :)

      Gruß
      Andreas

      Antworten
      • Hallo Andreas,

        das habe ich von dir auch nicht erwartet. :) Es sind eben die Dinge, die für mich im Unklaren sind. Deine Seite ist ja schon sehr informativ in dieser Angelegenheit. Mir schwirrt nur der Kopf, was ich da nun machen kann, damit alles ohne Probleme akzeptiert wird in dieser Angelegenheit. Nun habe ich gelesen, dass der Realname (wenn man ein Pseudonym benutzt) enthalten sein soll und man auch eine Telefonnummer eintragen soll für die sofortige Erreichbarkeit. Überall liest man etwas anderes. Das verwirrt mich. Ich will doch nur schreiben und veröffentlichen. Da bleibt einem wohl nur eine Rechtsberatung, um das Ganze abzuschließen. Mal schauen, was ich da machen werde.

        Antworten
  • Mir kam der Autorenservice auch sehr mysteriös vor. Email geschickt, keine Antwort. Rückruf auch nicht.
    Zudem eine Einmalzahlung, günstig ;)
    Komme auch nicht wirklich weiter. Tredition möchte eine bestimmte Formatierung, die ich nicht hinbekomme. Bei Epubli benötige ich eine Adresse…. man könnte sagen, ich bin leicht genervt ;))))

    Antworten
  • BoD

    Also bei Bokks on Demand ist ein Impressumsservice integriert. Es reicht, im Buch das Pseudonym und BoD als Verlag einzutragen.

    Antworten
    • Hallo Tilmann,
      dieses Service bietet BoD nicht mehr an.
      Gruß
      Andreas

      Antworten
      • Hallo Andreas,

        kannst du das mit BoD bitte erklären? BoD tritt als Verlag auf, deshalb steht im Impressum auch nur BoD und nicht meine Privatadresse. Hat sich daran etwas geändert?

        Viele Grüße

        Michelle

        Antworten
        • Hallo Michelle,

          das mache ich gerne. BoD ist kein Verlag im eigentlichen Sinne, sondern ein Druckdienstleister. Meines Erachtens hast du mit BoD einen Dienstleistungsvertrag und keinen Autorenvertrag (bin mir aber nicht mehr sicher, meine BoD Zeit liegt lange zurück) und bist daher weiterhin Selbstverlegerin. Früher hat BoD einen Anonymisierungsservice angeboten, den gibt es aber nicht mehr. Darauf habe ich mich eigentlich bezogen.

          VG
          Andreas

          Antworten
      • Ich veröffentliche mit BookRix und BoD, und es kann nach wie vor ein Pseudonym im Impressum zusammen mit der Anschrift von BoD verwendet werden. Habe mich aufgrund von Andreas‘ Aussage gerade noch mal telefonisch versichert. BoD tritt quasi als Verlag auf und man kann als Autor öffentlich anonym bleiben. Ist auch im Falle von BookRix so, die allerdings nur eBooks rausbringen. Und man erhält auch einen Autorenvertrag. Wer einen extra Impressumsservice nutzt, darf übrigens KEIN Pseudonym zusammen mit der jeweiligen Adresse verwenden, wie ich mittlerweile selbst auf einer Anwaltsseite herausfinden konnte.

        Antworten
        • Hallo Angel,
          vielen Dank! Das ist dann für BoD und BookRix Nutzer ein riesen Vorteil.
          Andreas

          Antworten
        • Hey,
          ich habe gerade das hier auf der Website gelesen: „Bei Nutzung einer von BoD zur Verfügung gestellten ISBN ist der Autor verpflichtet, BoD als Verlag im Impressum zu nennen.“ Das finde ich ziemlich eindeutig und bin jetzt beruhigt :-)
          Liebe Grüße

          Antworten
        • Hallo Angel, ich bin so dankbar, deine Information vom 7. Juli 2021 gefunden zu haben. Nun weiß ich endlich, dass ich mein „Erstlingswerk“ über DoB veröffentlichen werde – ohne private Anschrift!!!
          Viele Grüße – Mathi

          Antworten
  • autorenservices.de ist bei 1&1 gehostet. Jemand muss diese Rechnungen bezahlen, sonst wäre die Seite schon vom Netz.

    Antworten
    • Hallo Marvin,
      ja, das die Seite auch aktuell gehalten wird sieht man daran, dass die aktuellen Cookie Restriktionen umgesetzt wurden. Der junge Mann ist also nicht abgetaucht.
      Gruß
      Andreas

      Antworten
  • https://impressum-für-autoren.de: Nicht mehr 49,95 und nicht all inklusive, sondern „Für nur 99 € können Sie unseren Service für alle Ihre Bücher (egal ob eBook oder Print) nutzen. Dieser Preis gilt für 3 Pseudonyme und pro Jahr.“

    Antworten
  • Darius Quinn
    14. Mai 2021 10:35

    UPDATE: Es gab ein technisches Problem auf meiner Seite: Testbrief ging durch und wurde bearbeitet – alles OK mit anschriften.net!

    Antworten
  • Darius Quinn
    14. Mai 2021 10:06

    Zunächst vielen Dank für den Hinweis – ich war bisher auch Kunde bei autorenservices.de!
    Habe daher zu anschriften.net gewechselt, der jedoch auch nicht zuverlässig zu sein scheint: Habe am 30.4.21 einen Testbrief auf den Weg gebracht, der bis heute (14.5.) noch nicht bearbeitet (eingescannt + in mein Dashboard hochgeladen) worden ist. Eine Rückmeldung von anschriften.net liegt bislang noch nicht vor …

    Antworten
  • Anonymous
    11. Mai 2021 19:21

    Die Frage bzgl. Strafanzeige würde mich auch interessieren. Sind hierzu irgendwann Aktualisierungen geplant?

    Antworten
  • A. nonymous
    9. Mai 2021 19:13

    Was hat sich denn mit der Strafanzeige 6 Monate später so ergeben?

    Antworten
  • Also auf meiner Rechnung von autorendienste.de lautet der Rechnungsempfänger wie folgt. Vielleicht hilft dir das ja bei der Anzeige:

    Beitrag Editiert

    Antworten
  • Genau dass was ich gesucht habe… super :)

    Antworten
  • Hallo,

    Danke für die Infos. Was ist bei Deiner Anzeige vom 3. Dezember 2020 herausgekommen? Das ist immerhin mehr als vier Monate her.
    Vielen Dank.

    Gruß
    Ursula

    Antworten
  • Ich benutze seit Mai 2020 den Impressum-Service von Rechtsanwalt Matutis in Berlin (https://matutis.com/). Rechtsanwälte dürfen Post für ihre Mandanten empfangen. Seriöser geht es wohl kaum. Der Service kostet pro Jahr derzeit 142,80 EUR und gilt für Websites, Social Media und Bücher.

    Antworten
  • Vielen Dank für die Übersicht und den Bericht!
    Das hier ist auch noch ein Anbieter, der noch nicht in der Tabelle ist.
    https://impressumservice.net/

    Antworten
  • Hallo Andreas,
    vielleicht bin ich ja etwas naiv, aber kann man ein geschlossenes Pseudonym nicht einfach auch über eine andere natürliche Person machen? Also eine Art PatInnen, die dann nach außen als AutorInnen auftreten. Die NamenspatInnen müssen nur in der Lage dazu sein das Buch rechtlich selbst nach außen – wie ein Verlag als Herausgeber auch – eigenverantwortlich zu vertreten. Die Honorare werden zunächst durch die PatInnen vereinnahmt und versteuert. Dann braucht man nur kleine Verträge mit Geheimhaltungsklauseln für die GhostwriterInnen, und deren „Mitwirkung“. Wenn das Buch irgendwann wirtschaftlich erfolgreich wird, können die GhostwriterInnen immer noch Rechnungen an ihre NamenspatInnen schreiben.
    Das ist vielleicht sogar eine Geschäftsidee für Leute die sich etwas eigenes aufbauen wollen.
    Alternativ geht vielleicht auch ein Verein anonymer Autoren, der für alle IngognitoschreiberInnen als Herausgeber – wie ein Verlag – auftreten würde.
    Danke für deinen Blog und die Kommentarfunktion….

    Antworten
  • Recht herzlichen Dank für diese hilfreiche Aufklärung, Andreas, und viel Erfolg bei deinen Bemühungen, diesen unseriösen Machenschaften einen Riegel vorzuschieben!! Ich hatte mich erst kürzlich mit einer Anfrage an autorenservices.de gewandt und mich darüber gewundert, dass ich auf 2 Email-Anfragen keinerlei Reaktion erhielt und auch am Telefon niemanden erreichen konnte. Da ich das sehr unseriös fand, habe ich zum Glück keine Bestellung aufgegeben. Was mich jetzt aber beschäftigt, ist die Frage: Ist es nun zulässig (rechtssicher), im Impressum sein Pseudonym zu verwenden, wenn man einen solchen Service nutzt, oder nicht? Da gibt es ja leider verschiedene Stimmen, die mich sehr verunsichern. Für etwaige Antworten vielen Dank im Voraus!

    Antworten
  • Danke Andreas für deinen aufschlussreichen Beitrag.

    Ich bin Ende November 2020 nach etlichen erfolglosen Kontaktversuchen von Autorenservice ebenfalls zu Anschrift.net gewechselt und habe mehrere Testbriefe inkl. EInschreiben an meine dort neu gebuchte Anschrift versendet. Alle Briefe lagen stets nach einigen Tagen als durchsuchbares PDF in meinem Postfach.

    Ich habe die Anschrift in Deutschland gebucht und auch einen deutschen Vertragspartner auf den Rechnungen. Wie es sich bei der Buchung einer UK-Anschrift verhalten würde, weiß ich nicht.
    Vor der Buchung meiner ladungsfähigen Anschrift und später auch als Kunde habe ich mehrfach Kontakt zum Betreiber über dessen Kontaktformular und per E-Mail aufgenommen. Eine Antwort erhielt ich immer am selben Tag in korrektem deutsch.

    Meiner Erfahrung nach ist ein so guter Service, wie ihn Anschrift.net bietet, in der heutigen Zeit kaum zu finden. Eine klare Empfehlung für diesen Impressumservice.

    Antworten
  • Ich denke, bei einer Webseite ist die Antwort recht einfach, aber was macht ihr mit längst veröffentlichen Büchern? Ich muss gestehen, ich benutze den Autorenservice schon eine Weile, habe auch eine E-Mail Adresse gebucht, die nach wie vor geschaltet ist. Bin aber inzwischen auch misstrauisch geworden, weil alles doch sehr automatisiert abläuft. Früher hatte man doch tatsächlich noch direkten Kontakt zumindest per Mail. Das heißt aber auch, dass bei mir einige Bücher betroffen sind. Wenn ich daran denke, überall eine neue Adresse buchen zu müssen …

    Antworten
  • Der in der Liste erwähnte Service Anschrift.Net schein ja noch recht neu zu sein. Dinge welche mich stutzig machen sind das im dortigen Impressum eine UK Adresse angegeben wird. Nach Autorenservices.de wird man irgendwie unsicherer. Hat schon jemand einen Probebrief an diesen Service gesendet oder generell Erfahrungen gesammelt?

    Antworten
  • Vielleicht ist auch noch von Interesse, dass ich den Impressumsservice im November 2020 zum ersten Mal in Anspruch genommen habe. Also lange nachdem die ersten Kommentare in diesem Artikel hier geschrieben worden sind. Leider hatte ich diesen Artikel vorher nicht gesehen … Adresse und Dokument zum Datenschutz habe ich auch erhalten. Daher bin ich erst stutzig geworden, als ich jetzt zum wiederholten Male niemanden erreichte. In der Email stand übrigens folgender Satz: Den Rechnungsbetrag überweisen Sie nach Erhalt der Rechnung direkt auf unser dort angegebenes Konto.
    Daher habe ich erstmal auf eine Rechnung gewartet, die aber nie kam. Schon dumm, wenn man dann trotzdem überweist, weil man denkt, dass mit Rechnung vielleicht einfach die Angabe des Betrags und der Kontonummer gemeint war.

    Antworten
  • Ich erinnere mich gerade noch, dass ich damals in 2020 eine Email an autorenservices gesendet hatte, weil ich keine richtige Rechnung erhalten hatte. Es kam nie eine Antwort. Da ich aber den Service schnellstmöglich nutzen musste, habe ich dann einfach überwiesen. Echt dumm kann man sein. ;) Übrigens steht in der Email, die ich vorher automatisiert erhalten hatte tatsächlich „Marlon Baker“ über seinem Postfach Konto. Wie ist das denn möglich?

    Antworten
  • Weiß jemand, ob ich als Impressum auch einfach meinen Namen und dann c/o bei einem Bekannten oder Freund angeben kann? Das wäre zumindest eine echte Adresse zu der Post auch zugestellt werden kann.
    Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand dazu einen guten rechtlichen Hinweis hat.

    Antworten
  • Ich bin so dankbar, auf Ihren Artikel gestoßen zu sein. Ich hatte mich auf Empfehlung auch für Autorenservices entschieden und seine Adresse steht nun in meinem gedruckten Buch … Ich hatte auch mehrfach versucht schon im Herbst 2020, ihn zu erreichen, um eine Frage zu stellen. Richtig stutzig bin ich aber erst jetzt geworden, als ich über sein Kontaktformular eine weitere Anfrage schickte, auf die nichts zurückkam, und auch über beide Telefonnummern niemand zu erreichen war. Ich hoffe sehr, dass die Behörden dieser Sache nachgehen und sie ein für alle mal klären. Eine solch betrügerische Webseite sollte unbedigt aus dem Netz verschwinden.

    Antworten
  • Guten Abend,

    zunächst vielen Dank an Andreas Hagemann für die Mühe.
    Meine Frage: Hat jemand schon positive Erfahrungen mit einem der aufgeführte Diensteanbieter gemacht – oder kennnt jemanden mit psositiven Erfahrungen?

    Antworten
  • Ich bin leider auch auf Autorenservice reingefallen. Mein Widerruf kam zurück – Empfängeradresse unbekannt. Werde auch Anzeige erstatten.
    Hat jemand Erfahrungen ob Anschrift.net seriös ist? Die scheinen ja zumindest eine ladungsfähige Adresse anzubieten. Die Impressum Adresse in England irritiert mich allerdings etwas. Nicht, dass ich hier wieder auf einen Betrüger rein falle. https://anschrift.net/faq/

    Antworten
  • Ich finde es unmöglich, dass der deutsche Staat seine Bürger nicht schützen will, wie es Aufgabe eines Staates sein sollte. Es gäbe so viele andere Methoden, für Behörden erreichbar zu sein, ohne dass man seine Anschrift öffentlich machen muss.

    Ich hoffe du hältst uns über die Anzeige auf dem Laufenden. Hast du anschrift.net denn ebenfalls getestet? Nicht, dass das das Selbe in Grün ist, weil so ein Geschäftsgebaren gang und gäbe ist.

    Antworten
  • Falls es jemandeM etwas nützt, ich habe vor Jahren bereits Marlon Bakers wahrscheinlichen Klarnamen recherchieren können, zumindest klingt der deutsche Name wesentlich plausibler – nicht nur wegen der furchtbaren Fehler in der englischen Sprache, die der angeblich neuseeländische Autor macht. Gefunden habe ich ihn damals auf einer Crowdfunding-Plattform, wo offenbar Klarnamenspflicht herrschte. Es existiert aber auch ein Frühwerk literarischer Art unter diesem Namen: https://www.amazon.de/dp/B00G1FF792/ref=cm_sw_r_cp_api_fabc_-e73FbMFT9HMC (Das zu einer Zeichnung veränderte Foto auf dem Titelbild taucht auch auf anderen Werken Bakers auf – angeblicher Adoptivsohn, womöglich einfach nur eine weitere Pseudo-Identität)

    Antworten
  • Hallo, Ich bin auf der Suche nach einem entsprechenden Impressum-Service. Die Grundfrage, die sich mir stellt, und die niemand 100-prozentig scheint beantworten zu können: Handelt es sich bei den genannten Services denn um wasserdichte „ladungsfähige Adressem“? Wer ist da juristisch bewandert?

    Danke!

    Antworten
  • Klaus Bratfisch
    7. Dezember 2020 22:46

    Dafür das Marlon Baker gar kein Gewerbe betreibt ist er aber erstaunlich umtriebig :x
    http://www.drohnen.maniax.cc/content/index.html
    Der Duktus ist klar der einer „Firma“ („Wir“ machen… „Unsere“ Drohnen …)

    Auch als Fotograf verdingt er sich https://www.maniax.cc/
    unter der Domain gabs schon vor Jahren das Maniax Magazin als eBook Zine auf über 160 Plattformen für 1,99
    http://www.lauranewman.de/2014/08/07/die-nachtsonne-im-maniax-magazin/

    usw.

    Antworten
  • Hallo Andreas, auf deinen Beitrag damals, haben mich auch einige Autoren um Rat gefragt. Zu dem Zeitpunkt habe ich für eine Unternehmensberatung gearbeitet. Wir haben dann beschlossen selbst einen solchen Service anzubieten, den ich dann Anfang Oktober komplett übernommen habe. Was autorenglück.de von anderen unterscheidet, werden sich jetzt viele Frage. Ich bin authentisch und transparent. Viele kennen mich von Instagram oder meinem Blog, den ich seit 2016 betreibe. Es gibt also viele Wege mit mir in Kontakt zu treten. Schreib mir gern, wenn du Fragen hast. LG Dany

    Antworten
  • Solveig Klaus
    4. Dezember 2020 9:43

    Ich finde das Thema auch sehr spannend und habe dazu einen Blogartikel auf meiner Website ( https://www.solveig-klaus.de/blog/impressum-service-autoren-pseudonym ) geschrieben. Ich habe auch zwei Dienste, mit denen ich gut zusammenarbeite. Danke für die Aufklärung über den Dienst Autorenservice. Eigentlich wäre sonst meine Wahl auf diesen gefallen ;) So konnte ich das vermeiden!!! Danke!

    Antworten
  • Romy Gorischek
    3. Dezember 2020 21:35

    Uns gibt es erst ein paar Tage, aber vielleicht könntest du uns auch in deine Liste aufnehmen. Wir haben eine Grundgebühr von 50 €/pro Jahr, unabhängig von der Anzahl an Pseudonymen und der Menge an Publikationen (inkl. Webauftritte und Social Media). Weitere Infos auf: https://www.autorenservice.at/impressumsdienst/

    Antworten
  • Hallo Andreas!

    Ich habe eine ähnliche Erfahrung wie Sina gemacht.

    Danke fürs gründliche Recherchieren! Deine Website erscheint bereits an dritter Stelle, wenn man nach autorenservices googelt.
    Aktuelle Google My Business Bewertung von autorenservices: ein Stern, lauter Beschwerden. :D

    Meine Frage: Warum meinst du, insbesondere ein Kleinunternehmer müsse seinen Klarnamen in der Firmenbezeichnung tragen?
    UStpflicht hin oder her, es gelten diesbezüglich doch für alle Firmenbesitzer die gleichen Impressumspflichten.
    Ich bin nun etwas verunsichert, weil wir Autoren als Freiberufler doch meistens auch Kleinunternehmer (wenn auch keine Firmenbesitzer) sind.
    Wenn du also irgendeine Quelle hast, wo so etwas über eine besondere Klarnamenverpflichtung für Kleinunternehmer steht, wäre ich dir sehr dankbar!

    Letzteres würde einen Pseudonymservice für die meisten Autoren ja rechtswidrig machen. Was, wie ich befürchte, ohnehin der Fall ist.
    Aber aus dem gleichen Grund sind wir auch nicht besonders attraktiv für Abmahnungen, die ohnehin von der Konkurrenz stammen müssen.

    Ich habe zu diesem Thema auch sehr viel recherchiert und bin paff, wie viele Impressen falsch sind oder ganz fehlen (irgendwo stand, glaube ich, 70% aller Websites). Selbst bei sehr renommierten Akteuren! Solche Fehler sind, so erstaunlich wie das Ganze auch ist, also nichts Ungewöhnliches (und im Falle von autorenservices eventuell sogar über die Unterscheidung Freiberufler-Autor vs. Firma im grauen Bereich anzusiedeln). Aber wen’s stört: Gerade in Hessen ist es möglich, fehlerhafte Impressen ohne Namensnennung online anzuzeigen…

    Antworten
  • Vielen Dank für die tollen Ausführungen. Ich selbst bin kein Autor und einige angefragte Autorenservice hatten mich abgelehnt. Als Künstlerische Digitalnomade ;-) bin ich mal hier und mal da zu Hause. Dennoch benötige ich für meine online angebotenen Dienste ein beständiges Impressum. Clevver hat mir eine Zeit lang gute Dienste geleistet in München. Da die eingehenden Items dort aber so teuer sind, was ich erst später bemerkte, wollte ich deren Impressumservice nutzen, die eigentliche Post aber umleiten lassen nach Caya (Privatperson-Tarif). Hat leider nicht geklappt, da Clevver bereits selbst die Post umleitet. Clevver wollte pro eingegangen Brief, pro Scan, für alles extra bezahlt werden. Für jemanden, der nie Post bekommt ist das sicherlich okay. Für mich kam es nicht in Frage. Schließlich habe ich mir dann eine ladungsfähige Anschrift beim Impressum-Service unter http://www.Anschrift.net gebucht. Das ist wohl der einzige Anbieter mit echter Flatrate. Es wundert mich, dass Anschrift.net nicht auch in der Liste oben aufgeführt ist. Wahrscheinlich, weil der Anbieter recht neu ist. Ich habe den Chef mal zufällig kennengelernt, ein Hase in Sachen Immobilien. Ich kann Anschrift.net nur empfehlen. Würd mich sehr interessieren, was noch herauskommt mit Marlon Baker. Für mich und mein Business ist das Thema Impressum generell immer interessant, da ich angewiesen bin auf derartige Impressum-Dienstleister.

    Lieber Andreas, vielen, vielen Dank für deine tolle Recherche und die Zeit, die du hier nimmst.

    Antworten
  • Marco Born-Miljak
    23. Oktober 2020 8:29

    Hallo Herr Hagemann, dieselben Erfahrungen habe auch ich mit autorenservices.de gemacht – leider. Im Juli dieses Jahres hatte ich, wie Sie, zwei Testbriefe an mich verschickt, jeweils im Abstand von mehreren Wochen, beide sind nie bei mir angekommen. Telefonisch und per E-Mail war niemand erreichbar, über Tage hinweg. Ein erstes Kündigungsschreiben kam retoure, es war an Herrn Marlon Baker adressiert, ein zweites Schreiben war an „autorenservices.de – Inh. Marlon Baker“ adressiert und wurde zugestellt. Was auch immer sich da in Fulda abspielt (oder abgespielt hat), ist höchst dubios und fragwürdig. Aus diesem Grund habe ich Ihre wirklich sehr gute Recherche mit großem Interesse gelesen, vielen Dank dafür! Wenn ich fragen darf: Haben Sie mittlerweile Anzeige erstattet? Und gibt es da ggf. schon Neuigkeiten zu? Danke & viele Grüße, Marco Born-Miljak

    Antworten
  • Lovis Burger
    21. Oktober 2020 16:35

    Ausgesprochen hilfreiche Seite! Vielen Dank.

    Antworten
  • Danke für die Warnung…

    Müsste denn bei der Bankverbindung nicht der echte Name von Marlon Baker stehen? Ein Konto mit einem Fakenamen zu eröffnen dürfte nicht leicht sein oder?

    Antworten
  • Hallo Andreas,
    habe vorsichtshalber eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein verschickt. Ich hörte fast 7 Wochen nichts davon, dann kam mein Einschreiben als unzustellbar zurück. Witzigerweise scheint die Postermittlung zu glauben, du hättest etwas mit diesem ominösen Dienst zu tun, denn dein Name und deine Anschrift prangt dick und fett auf dem Umschlag ?!?!

    Antworten
  • Hallo Andreas,

    danke für deinen Artikel und die Hintergrundrecherche zu Autorenservices.

    Wir nutzen für unsere Impressen den „Adress-Schutz“ von Postfllex (https://www.adress-schutz.de). Die wären in deiner Auflistung aus unserer Sicht auch noch erwähnenswert.

    Der Dienst richtet sich auch explizit an Buchautoren und hat eine sehr schnelle Reaktionszeit (i. d. R. innerhalb eines Tages auf alles Kommunikationskanälen). Zudem identifizieren sie alle Kunden über die Deutsche Post (was ein seriöser Impressums-Service nach GWG ebenfalls tun muss). Da das tatsächliche Postaufkommen im Impressum ja eher gering ist, haben wir ebenfalls mal einen Testbrief an uns dort hin versendet – hier hatten wir schon zwei Tage nach Versand (!) den Scan zum Download verfügbar.

    VG
    Melanie

    Antworten
  • Guenther Tepe-Hoàng
    12. Oktober 2020 11:26

    Nochmal ich;):
    Hatte gerade zur Vorsicht zwecks Kündigung meines Auftrags eine Email an Baker verschicken wollen, jedoch kam diese mit dem Kommentar „Emailadresse konnte nicht verifiziert werden“ zurück.
    Ist ja dann wohl ein weiterer beweis für die Unseriosität.

    Antworten
  • Guenther Tepe-Hoàng
    12. Oktober 2020 10:33

    Hallo,

    ich als Frischling der schreibenden Zunft stehe unmittelbar vor der Veröffentlichung meines allerersten Werkes und hatte tatsächlich gestern Abend schon alles bei Baker eingerichtet, zumal in der selfbublisher bible beworben wird! Nun lese ich diese Kommentare und bin entsetzt!! Mit der Unerfahrenheit und dem Geld anderer spielen und Schindluder treiben, eine Unverschämtheit!! Vielen Dank für die Beiträge, werde nun eine Alternative aussuchen müssen.

    Antworten
  • Ma Baker …
    9. Oktober 2020 3:28

    Hallo Leute,
    ich finde den Titel „Ma Baker“ von Boney M. schon sehr naheliegend für jemanden wie diesen/ Ma (F-Word) Baker. Habe dem mal für einen Impressum-Dienst Geld überwiesen. Null Leistung, keine Antwort, nichts. Natürlich werde ich keine Kündigung herausschicken und Geld gibt es auch nicht. Soll er doch klagen, denn dann gäbe es ja eine Person, die sich offenlegen muss.
    Ich bin gespannt …
    Beste Grüße an alle

    Antworten
  • Danke!

    Antworten
  • […] geschlossenes Pseudonym sehr schwierig ist. Andreas Hagemann hat auf seinem Blog im Beitrag „Der Impressumservice und seine Tücken“ die Schwierigkeiten von Impressumservices beschrieben und auch eine Übersicht online […]

    Antworten
  • Hallo, dann brauche ich wohl nicht länger auf Antwort zu warten – echt ärgerlich.
    Dumm nur, dass dieser Service von Bloggern und sogar von der selfpublisherbibel empfohlen wird. Da ich nicht vor hatte zu kündigen, muss ich meine Rechnung mal daraufhin kontrollieren, ob ich verlängern muss oder automatisch verlängert wird.
    Danke für deinen Artikel und die Arbeit die du dir damit gemacht hast.

    Antworten
  • […] Ebenso gibt es auch die Möglichkeit, entsprechende Adressen-Services zu buchen. Beispielsweise bieten Anwälte dies oftmals gegen Gebühr an oder auch spezialisierte Dienstleister, wobei nicht alle Anbieter seriös zu sein scheinen. […]

    Antworten
  • Wenn man weiter über Marlon Baker recherchiert, stellt man fest, dass er auf seinen diversen Kanälen seit ca. September 2ü19 schweigt. Unter anderm verkündete er letztes Jahr, ein Cafè in England eröffnen zu wollen, eine FB Seite hatte er schon eingerichtet, aber dann kam dort auch das große Schweigen.
    https://m.facebook.com/CafeWunderbarUK
    Das Cafe hat auch eine eigene Website
    https://www.cafewunderbar.uk/index.html
    Allmählich kommt mir alles von diesem Herrn vor wie ein wunderbarer Windbeutel. Und ich bin froh, dass ich nicht auf ihn und seinen windigen Autorenservice gesetzt habe. Die, die von ihm geschädigt wurden, sollten vielleicht überlegen, Anzeige zu erstatten.

    Antworten
    • Hallo Lisa,
      danke für die zusätzlichen Informationen. Wenn man nun im Hinterkopf behält wofür unser Geld Verwenung finden könnte, finde ich das alles sehr traurig :/

      Antworten
  • Hallo, vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel. Ich habe erst dieses Jahr einen neuen Impressumservice beauftragt, nämlich Werneburg Internet Marketing– und Publikations-Service, Philipp-Kühner-Straße 2, in 99817 Eisenach. Zwar habe ich dort noch keine Testpost hingeschickt, aber mit „echten“ Menschen Kontakt gehabt. Auf der Homepage werden auch noch andere Dienstleistungen angeboten, vielleicht habe ich dort ja mehr Glück als mit meinem Autoren. Service in Bornheim, der zum Jahresende zumacht. Das Impressum in allen Büchern zu ändern ist keine reine Freude. Herzliche Grüße, Astrid

    Antworten
  • Alexandra Mazar
    16. Juli 2020 22:52

    Ich nutze den Impressumsservice von https://mountain-sky.net/wer-sind-wir-was-gehoert-zu-uns/ und bin zufrieden.

    Antworten
  • impressumservice.net leider aktuell nicht verfügbar. Die Homepage befindet sich angeblich im Umbau.

    Antworten
  • Nicole Fünfstück
    24. Juni 2020 22:29

    Wieder was gelernt. Das mit der Kündigung wusste ich auch nicht. Ich dachte, dass nach einem Jahr automatisch Schluss ist, denn in den Unterlagen, die ich habe, steht nichts von automatischer Verlängerung. Werde Morgen gleich mal die Kündigung schicken, auch wenn sie nie ankommen sollte.

    Antworten
  • Hallo Andreas, danke. Ich bin nicht Kundin dieses ominösen Marlon Baker geworden aber bin auch misstrauisch. Der Grund: Ich fand die Idee des Impressumservice charmant. Bei Papyrus Autor habe ich angefragt ob sie das noch machen, da ich überlegt habe das Programm sowieso zu kaufen. Ich bekam die Auskunft dass sie den Service „wegen rechtlicher Unklarheit“ bis auf Weiteres eingestellt haben. Bei Autorenservices hat mich stutzig gemacht dass dort nicht verlangt wurde dass ich meinen bürgerlichen Namen im Impressum angeben sollte. Denn der muss dort stehen, da ich persönlich hafte, egal bei welcher Adresse. Deshalb habe ich am 12. Juni 2020 folgende E-Mail an Marlon Baker geschrieben: „Sehr geehrter Herr Baker, sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe Interesse an einem Pseudonym-Impressumservice für meine Homepage.
    Nicht klar ist mir, wie das rechtlich abgesichert ist. Könnten Sie mir dazu mitteilen, auf welcher rechtlichen Grundlage dieser Service läuft? Denn er hilft mir ja wenig, wenn ich hinterher dennoch rechtlich belangt werden kann. Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen, Name“
    Bis heute habe ich keine Antwort erhalten und habe mich entschlossen keinen Impressumservice zu nutzen sondern lieber rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen.

    Antworten
  • Danke für deine Recherchearbeit! Ich selbst bin „Kundin“ bei AutorenServices für eine Webseite. Auch ich muss das aktiv kündigen, da sich sonst der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert. Ich habe jetzt mal die E-Mails und Rechnungen durchgesehen, die ich von diesem Service habe (sehr überschaubare Menge), und bin auf einer Rechnung auf den Namen Sebastian Schönfelder gestoßen. Das war allerdings noch Juni 2019, als ich über die Verlängerung meines Vertrages informiert wurde und darüber, dass sich die Adresse des AutorenServices geändert hat. Dieser Name taucht sonst in keiner Mail oder Rechnung auf.

    Antworten
  • Es gibt noch eine Website in englisch mit Telefon-Nr. (Marlon Baker – The Isle of Wight Photographer).
    http://www.maniax.cc

    Antworten
  • Vielen lieben Dank für deine Arbeit – du hast mich vor denen bewahrt :-) Und deine Alternativenliste ist großartig und sehr hilfreich. Tausend Dank!

    Antworten
  • S.P.Hafren
    22. Juni 2020 8:59

    Ist es möglich das die Seite gekapert wurde?
    Ich habe vor zwei Jahren eine pseudonymadresse bekommen die nicht Deckungsgleich ist mit der von diesem Jahr, auch die Bankverbindung hat sich verändert.
    Ansonsten habe ich dasselbe Problem, das auf Emails nicht geantwortet wird und telefonanrufe ins leere gehen.

    Antworten
    • Hallo S.P.Hafren,
      das wäre gut möglich, halte ich aber dennoch für ausgeschlossen. Die Seite bietet kein Geschäftsmodell, bei dem man schnelles Geld macht, zudem ist bei Google nach wie vor Werbung geschaltet. Zudem gibt es auf der Seite selbst Unstimmigkeiten, die eher unsaubere Arbeit, als eine ehrliche Geschäftsabsicht vermuten lassen. Jeder seriöse Unternehmer wäre strengstens darauf bedacht, keine Widersprüche in seinen rechtlich bindenden Aussagen zu haben.
      VG
      Andreas

      Antworten
  • Sandy Mercier
    21. Juni 2020 23:09

    Danke. Ich wundere mich seit Mai, warum ich keine Rückmeldung mehr bekomme.

    Antworten
  • Uff, schade, dass diese Möglichkeit sich als so untauglich herausgestellt hat! Aber danke für deine Recherchearbeit! Werde dort jetzt auch direkt kündigen. Ich habe nämlich dort einen Impressumsservice für meine Webseite und der muss laut autorenservices.de 6 Wochen vor Ablauf gekündigt werden. Komischerweise steht das nur auf der Homepage – in meiner Rechnung von Oktober 2019 steht, dass ich daran denken solle, den Service zu verlängern, als ob er eben nicht automatisch weiter liefe. Vorsichtshalber mal Kündigung mailen und per Post verschicken, hilft nichts…

    Antworten
    • Danke dir für den Hinweis. Das ist eine weitere Ungereimtheit in dem Ganzen. Im Impressum steht auch, dass alle Bildrechte bei Pixabay, gleich darunter steht: alle Bildrechte by Marlon Baker. Das haut hinten und vorne nicht hin.

      Antworten

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