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Rezension zu Der Geist eines Psychopathen von G.S. Foster


Zum Inhalt

Penny Archer war ein aufsteigender Stern am Journalistenhimmel. Eine falsche Entscheidung und die Karriere ist dahin. Niemand möchte sie mehr einstellen oder mit ihr Arbeiten. Als sie einer alten Freundin über den Weg läuft, bekommt sie ein wenig attraktives Angebot: Die Memoiren eines alternden Schriftstellers zu schreiben. Es ist nicht das was sie kann und nicht das was sie möchte, aber sie braucht das Geld. Sie reist zum menschenscheuen Autor nach Hawaii, um dort mit ihm gemeinsam zu arbeiten. Doch auf dem Anwesen wartet nicht nur die neue Aufgabe, sondern ein Albtraum. Denn die Vergangenheit des Autors will Rache.

 

Rating


Idee: 5/5

Sprache: 5/5

Story: 5/5

Spannung: 5/5

Atmosphäre: 4/5

 

Meine Bewertung zu Der Geist eines Psychopathen

Entdeckt habe ich Der Geist eines Psychopathen auf der Frankfurter Buchmesse 2022. Den Autor kannte ich bereits, allerdings noch nicht seine Geschichten. Da mir nach einem Thriller war, kam dieser Roman gerade recht.


Direkt aufgefallen ist mir die sprachliche Qualität. Die Geschichte fließt vom ersten Satz an sehr angenehm dahin, schafft Bilder und zieht einen tief ins Geschehen. Selbst längere Passagen werden so zu einem dahin plätschernden Bergbach. Alles genau richtig.


Der Geist eines Psychopathen ist ein sehr vielschichtiger Roman, der aus verschiedenen Sichten ein Ganzes ergibt. Da gibt es Penny Archer, die Journalistin, deren Vergangenheit und Gegenwart einen Teil ausmacht. Sie ist eine solide gestaltete Figur ohne wirkliche Ecken und Kanten. Genau das macht ihren einzigen Fehler in der Vergangenheit leider ein wenig unglaubwürdig, weil sie ansonsten nichts an ihre Glaubwürdigkeit herankommen lässt. Dennoch, sie handelt durchweg rational und treibt die Handlung emotional positiv voran.


Walther Coogan ist genau das Gegenstück - instabil, durchtrieben, einzig auf seinen Vorteil bedacht. Einzig sein Äußeres ist mir ein Rätsel, weil sich zu ihm überhaupt kein Bild ergeben hat. Er bleibt dennoch etwas blass.


Als Walther Coogan und Penny aufeinander treffen sieht alles nach einem guten Team aus, bis die Dinge ihren Lauf nehmen. Aber hier habe ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand gelegt. Der Mix aus Mystery und Thriller gefällt mir außerordentlich gut. Gemischt mit der tollen Erzählweise, war es ein wunderbarer Lesegenuss! Auch weil ich lange kein Buch mehr hatte, das mich derart fesseln konnte. Daher ist die Leseempfehlung nur obligatorisch und die 5* voll und ganz verdient.

 

Weitere Rezensionen

Weitere Rezensionen zum Buch findet ihr hier: www.thortis-buecher-blog.de


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