Rezension: Herz des Todes – Magret Kindermann

Herz des Todes

Zum Inhalt

Das Herz des Todes zieht einen bereits mit seinem Cover in den Bann, doch was hat es mit dem Tod auf sich? Als unsterbliches Wesen kann ihm niemand etwas. Man fürchtet ihn, weil er das Endliche verkörpert und herbeiführt. Als Aru in sein Leben tritt, ändert sich für ihn alles. Plötzlich ist da jemand, der keine Angst vor ihm hat. Dafür wird sie geächtet und gemieden, führt selbst ein Leben in Einsamkeit. Dann begeht der Tod einen Fehler, der Aru gegen sich aufbringt. Sie will Antworten und entdeckt damit Geheimnisse, die der Tod gerne begraben wissen will.

 

Rating

Idee: 5/5

Sprache: 3,5/5

Story: 4/5

Spannung: 4/5

Atmosphäre: 4/5

 

Meine Bewertung zu Herz des Todes

Herz des Todes hat mich, überrascht, verärgert, amüsiert und begeistert. Eigentlich etwas, das lange kein Buch mehr in der Fielfalt geschafft hat. Es hat mich überrascht, weil das Setting und die Geschichte ganz anders waren, als ich es mir vorgestellt hatte. Der Ort der Handlung ist überschaubar, nicht episch und daher interessant, weil ihm keinesfalls die Magie fehlt. Verärgert (wobei das härte klingt, als es gemeint ist) hat mich das Lektorat. Ich kenne Magret als Meisterin der Worte, die pointiert und mit außergewöhnlichem Wortschatz ihre Geschichten erzählt. Das hat mir in Herz des Todes leider gefehlt. Unnötige Schachtelsätze, unglückliche Wortwiederholungen und Abschnitte, denen es an Farbe fehlte, haben mich überrascht.

Dem gegenüber steht allerdings die tolle Fantasie und der Humor, den ich so gar nicht erwartet hätte. Das ganze Setting, die Idee des Zusammenspiels von Leben und Tod, das Meckerchen sowie das Serenikahuhn, alles Dinge, die Hers des Todes wirklich zu einer außergewöhnlichen Komposition machen. Gerade das Meckerchen sticht mit seiner direkten, rotzigen Art so hervor, das man es einfach gern haben muss. Das Ende würde man so nicht erwarten und das für mich die Geschichte rund gemacht. Ohnehin überlegt man die ganze Zeit, was als nächstes passiert, ohne das man wirklich wie bei einem Thriller darauf hin fiebert.

Eine besondere Erwähnung muss die Aufmachung des Buches erhalten. Es ist einfach ein Kunstwerk. Die Gestaltung des Covers, vor allem aber der Kapitel sind eine Augenweide und wirklich etwas besonderes. Sie schaffen es prima die Stimmung des Buches einzufangen. Ich jammere auf hohem Niveau, denn Herz des Todes ins eine tolle und außergewöhnliche Geschichte, die eine volle Leseempfehlung verdient. Ich vergebe insgesamt 4/5*.


 

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