“Xerubian” ist meine kleine, quirlige Fantasywelt, in der alles ein wenig anders ist, als man es vielleicht gewohnt ist. Nachfolgend erhaltet ihr einen kleinen Einblick in die Welt, wie diese überhaupt entstanden ist, wer die wichtigsten Charaktere sind sowie einen Blick hinter die Kulissen. Viel Vergnügen!

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Entstehung

Die Entstehung

Die Idee zu Xerubian entstand 2003 bei einem Besuch meines Bruders. Ich war gerade ein Jahr in Düsseldorf ansässig, um meine Ausbildung zu machen. Mein Bruder wohnte zu dieser Zeit in Köln und so nutzten wir die Möglichkeit uns mal wieder zu sehen. Da wir nicht zusammen aufgewachsen sind – er ist mein Halbbruder – konnten wir erst spät eine brüderliche Beziehung aufbauen.

Beim Abklopfen unserer Hobbys sprang das Schreiben hervor und noch am selben Tag waren wir uns einig: ‚Wir machen gemeinsam ein Projekt‘. Es sollte etwas Fantastisches werden, in dem verrückte Charaktere in einer unterhaltsamen Welt ihr Dasein fristen. Genau wie wir beide jeden Tag. Ein Detektiv musste vorkommen sowie eine dunkle Gestalt. Es lebe das Klischee. Wir beschlossen dann, dass jeder von uns einen dieser Charaktere betreut und aus dessen Sicht schreibt. So sollte sich im Wechselspiel eine spannende Geschichte ergeben, von der wir selbst nicht wissen wohin sie uns bringen wird. Hat am Ende auch irgendwie gestimmt.

Über einige Monate hinweg waren wir produktiv, bis das Projekt langsam einschlief. Etwa ein halbes, dreiviertel Jahr nach Erliegen, fand ich die Geschichtsbrocken wieder und habe allmählich während ein paar langweiligen Stunden auf Arbeit daran weitergearbeitet – Azubi halt. Da wir uns nie Gedanken über einen Plot gemacht haben, geschweige denn wussten, wie man eine Story beginnt und aufbaut, hat es fast drei Jahre gebraucht bis dieser Abschnitt geschafft war. Aus zeitlichen Gründen und einem dummen Missverständnis, ergab sich, dass ich mit den Jahren alleine daran weitergearbeitet habe. Durchbrochen von monatelangen Pausen und bald einem kompletten Jahr der Lustlosigkeit, hat ein Schreibwettbewerb 2008 wieder das Feuer zur Fertigstellung entfacht.

Wie ein Wilder habe ich daran gearbeitet und dabei das Interesse meines Vaddis (mein alter Herr) geweckt, der es gerne mal lesen wollte. Als er die ersten Kapitel bekam, fing er an diese zu überarbeiten und gab der Geschichte eine neue Qualität. Durch unseren Austausch bin ich sprachlich gewachsen und konnte den folgenden Kapiteln einen interessanteren Stil verpassen. Auch wenn aus dem Wettbewerb nichts geworden ist – die Weibseite dazu wurde einfach abgeschaltet – so hat mich seitdem die Leidenschaft für das Projekt nicht mehr verlassen.

Die letzten beiden Jahre vor der Veröffentlichung haben viel abverlangt, da sich das fehlende Wissen über das Schreiben sowie der fehlende Plot als riesige Herausforderung entpuppten. Auch die Beziehung zu meinem Vaddi hat teils sehr gelitten. Dennoch hat sich all die Arbeit und investierten Nerven gelohnt. Für uns zwei.

Der Zufall hilft aus

Als ich im Mai 2011 meinen Job wechselte, überschlugen sich dann die Ereignisse. Der Personrefferent (was für ein geiles Wort), der mich in das neue Unternehmen einführte, war selbst Autor und empfahl mir seine Lektorin. Ich war bis dato auf der Suche nach einem Fantasylektorat, was sich als sehr zähflüssige und kostspielige Angelegenheit entpuppte. Nun stellte sich heraus, dass diese ebenfalls Inhaberin eines Verlages ist, der auch Fantasy im Portfolio hat und so bat ich sie, wenn das Buch denn Anklang finden sollte, es im Verlag vorzustellen. Ich war völlig aus dem Häuschen, als ich am 19. September 2011, um kurz nach neun Uhr morgens eine positive Antwort in meiner Mailbox fand.

Die Welt
Xerubian Welt

Weltkarte Xerubian

Abbildung 1 – Weltkarte

Xerubian besteht, soweit bisher bekannt, aus drei Kontinenten: Vandoron, Antarion und Aath Lan’Tis. Dabei ist Antarion der einzige Kontinent, der wirklich besiedelt ist. Da die Bewohner von Xerubian wissenschaftlich eher gemächlich unterwegs sind, kennen sie bisher eigentlich nur ihren Kontinent. Und diesen auch nur soweit sie ihr Forschungsdrang bisher getrieben hat. Die Existenz von Aath Lan’Tis basiert eher auf Sagen, als auf wirklichem Wissen. Man ist sich jedoch sicher, dort die wohl schönste Stadt auf dem Planeten gehabt zu haben. Den Sagen nach, ist Aeolon und damit auch Aath Lan’Tis, einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen. Doch wirklich belegen konnte dies keiner. Um den Beweis anzutreten fehlt es an Schiffen und Wissenschaftlern, die interessiert daran sind dieser Sage auf den Grund zu gehen.

Karte Antarion

Abbildung 2 – Antarion

Antarion ist überwiegend von Wald bedeckt und wird nur im Norden vom Trollgebirge und im Süden von einer trockenen, wüstenähnlichen Zone eingegrenzt. Diese Vegetation erlaubt es, den Bewohnern von Xerubian den wohl fruchtbarsten Teil des Planeten zu bewohnen. Leider horten sich diese zum Großteil in den wenigen großen Städten zusammen, um ja keinen Schritt in die Wildnis machen zu müssen. Neben den Städten gibt es unzählige kleine Gemeinschaften und Dörfer, die sowohl um die Metropolen, als auch in abgelegeneren Regionen verstreut sind. Deren Bewohner können dem Stadtleben nichts abgewinnen und genießen eher die Ruhe außerhalb der Ballungszentren. Wie viele es genau sind, weis nicht einmal die Regierung so genau zu sagen.

Karte Antarion

1. Punkt

Punkt ist die Hauptstadt von Antarion und hat außer dem Sitz von Xerpol, dem Drachenmuseum und der Kathedrale nicht viel zu bieten. Es ist eher ein beschauliches Städtchen, als eine wirkliche Metropole. Die Einwohner sind eigenwillig und wenig kommunikativ, wodurch neben ein paar kleinen kriminellen Handlungen nicht wirklich viel passiert. Neben dem größeren Marktplatz vor der Kathedrale, gibt es sonst kaum Plätze oder gar Stadteile, an denen die Menschen zusammenkommen. Insofern sie dies denn wollten.

2. Loman

Loman ist eines der vielen kleinen Dörfer, die abseits der großen Städte liegen. Die Menschen hier sind offener und fröhlicher, da sie unabhängig ein bescheidenes, aber erfülltes Dasein fristen können. Es gibt genug Unterhaltung und der zentral gelegene Gasthof ist ein sehr guter und täglich frequentierter Anlaufpunkt für viele Lomaner.

3. Kradron

Auch wenn Kradron nicht die Hauptstadt ist, so ist sie doch die größte Stadt auf Xerubian. Kradron wuchs insbesondere durch die hier ansässige Feenfabrik, die wie eine riesige Festung inmitten der Stadt thront. Würde man Kradron aus der Luft betrachten, könne man meinen, dass der Rest der Stadt sich erst anschließend drumherum angesiedelt hat. Dabei ist Kradron schon seit etlichen Dekaden die letzte Bastion vor der nördlich hereinbrechenden Wildnis.

4. Wasserfall

Dieser Wasserfall ist eines der wenig bekannten Juwele des großen Waldes. Kaum einer kennt diesen Ort, wodurch dieser sich wie das Paradies auf Xerubian entwickeln konnte. Die hier eintreffenden Wassermassen verlassen den Ort in zwei Richtungen. Die eine speist den Uri-Nahl, die Hauptwasserader von Punkt und die andere fließt im Westen direkt ins Meer.

5. Muliks Heimat

Dieser Ort ist eigentlich nur den Rattaner Drachen bekannt. Wen wundert es, schließlich ist es ihre alleinige Heimat. Dabei würde kaum jemanden dieser Ort auffallen. Selbst wenn er direkt dort verweilt, wird er die Bauten der Rattaner Drachen in den Baumwipfeln und unter Tage kaum finden.

6. Areal 51

Eigentlich gibt es kaum noch Aufzeichnungen über diesen Ort, dabei wäre es so ungemein wichtig. Areal 51 ist ein verlassenes Zauberer-Testgelände, das in den Anfängen der Magielehre auf Xerubian als Trainings- und Übungsgelände für angehende Magier diente. Als die Magie verbannte, versiegelte man dieses Gebiet und tauchte es in ein warnendes Rot. Denn niemand konnte mehr sagen, welche Zaubersprüche hier angewendet wurden und man wollte vermeiden, das hier irgend jemanden etwas passierte.

7. Fischerdorf

Dieses Fischerdorf ist wohl der am nördlichsten bewohnte Ort Antarions. Auch wenn die glorreichen Zeiten der Einwohner lange vorbei sind, versucht hin und wieder jemand einen guten Fang nach hause zu bringen. Von den großen Städten des Kontinents möchte man hier nichts wissen. Die Menschen lieben die Abgeschiedenheit und Ruhe sowie die frische Meeresbrise, die wie eine heilende Kraft jeden Tag durchs Dorf schleicht.

Charaktere

Inspektor Dalon

Name: Norbertus Paladin Razatrulo Dalon
Rufname: Dalon
Alter: 59
Beruf: Königlicher Inspektor
Hobbys: Arbeiten, sich um Nerol kümmern, seiner Frau aus dem Weg gehen

Dalon’s Kindheit

Dalon hasste seinen Vornahmen. Lang und kompliziert, war er die ideale Basis, von anderen Kindern aufs Korn genommen zu werden, weshalb er sich nur mit Dalon anreden lies. Schon von Kindesbeinen an, war Dalon mit übermäßiger Leibesfülle gesegnet, was neben seinem Namen eine weitere Angriffsfläche für die Nachbarskinder bot. Doch nicht nur in Kilos, auch geistig hatte er ihnen einiges voraus. Durch sein fabelhaftes Gespür und analytisches Denken war er den Übeltätern von Streichen stets schnell auf die Schliche gekommen und konnte sich in wohl überlegten Aktionen zu gegebener Zeit anonym revanchieren.
So viel er an Kilos hatte, so wenig besaß er an wirklichen Freunden. Es mangelte ihm nicht an Kontaktfreudigkeit, sondern eher an Kindern, die seinem Intellekt entsprachen. Aus diesem Grund frönte er primär Aktivitäten, die seinen Geist forderten.

Dalon’s Ausbildung

In seiner Jugend merkte Dalon recht bald, dass ihm die Fähigkeit für erfolgreiche Detektivarbeit in die Wiege gelegt wurde. Nach der Bewerbung bei der königlichen Polizeiakademie in Punkt, folgten zahlreiche Tests, die er, bis auf die sportlichen Herausforderungen, alle mit Bravur meisterte. Ein ihm wohlgesonnener Kommissar, sah das Potential und half ihm soweit, dass er die Aufnahme bestand. Unter der Voraussetzung, stetig weiter etwas für die Gesundheit zu tun. Es folgten die Jahre der Ausbildung und der Einstieg ins Berufsleben.

Später

Mit der Zeit wurde er tatsächlich drahtiger und mit den Jahren arbeitete er sich kontinuierlich die Karriereleiter hinauf. Während eines Falls lernte er seine spätere Frau kennen. Doch das Schicksal meinte es nicht gut für die beiden. Nachdem sie keine gemeinsamen Kindern haben konnten, wurde Dalon träge und lies in seinem Berufsleben deutlich nach. Die Voraussetzungen für die geplanten Beförderungen erreichte er nicht mehr und so geriet er immer mehr aufs berufliche Abstellgleis, was ihm ein kleines, schlecht beleuchtetes und mit Akten voll gestelltes Büro einbrachte.
Auch seine Frau, eine sonst sehr liebenswerte Person, findet seit dem immer weniger den Draht zu ihm. Doch sie liebt ihn und so versucht sie wenigsten ein gemütliches Heim zu bieten. Leider ist Dalon blind dafür und bevorzugt es stattdessen lange zu Arbeiten.
Mit der Jagd nach Olaf und der damit verbundenen Reise nach Aath Lan’Tis hat sich einiges für Dalon verändert. Seine Lebensfreude ist in ungeahntem Ausmaß zurückgekehrt und so langsam besinnt er sich der Dinge, die ihm einst so am Herzen lagen. Wie beispielsweise seine Frau. Der Drang das Leben noch einmal in vollen Zügen zu genießen, zu reisen und Abenteuer zu bestehen, verleiht ihm seit dem neue Kräfte.

Dienstdrache Nerol

Name/Rufname: Nerol
Alter: 357
Hobbys: Schlafen, Essen, Dösen, Futtern, Schlummern, Fressen
Gattung: Sarlon Drache

Gattung

Nerol gehört der Gattung der Sarlon Drachen an. Diese sind primär durch ihr wunderschönes, blaues Schuppenkleid – dass je nach Lichteinfall sogar in verschiedenen Tönen zu schimmern vermag sowie ihren eigenwilligen Dialekt zu erkennen. Was sie aber primär von ihren Artgenossen unterscheidet, ist die unglaubliche Faulheit.

Nerol’s Kindheit

Sarlon Drachen haben für gewöhnlich große Familien und so hat auch Nerol vier Brüder und drei Schwestern. Schon seit frühester Kindheit war Nerol anders. Er war noch fauler und noch gefräßiger, als alle anderen seiner Art. Den Elan sich aktiv an Spielen und der Jagd zu beteiligen ging gänzlichen gegen Null. Dafür hatte er das Talent mit möglichst wenig Bewegung viel Schaden anzurichten. Manche hätten dies als Tollpatschigkeit bezeichnet, dabei war es nur die mangelnde Feinmotorig, die es ihm nicht erlaubte, wie jeder andere Drache auch, das Gedachte in die Tat umzusetzen.
Nerol wuchs nach der Zeit der Drachenkriege auf, eine fast 40 Jahre andauernde Auseinandersetzung zwischen Mensch und Drachen, der die Menschheit fast ausgerottet hätte. Die aus dem Krieg resultierenden vertraglich Vereinbarungen zwischen Drachen und Menschen bescherten ihm ein sorgenfreies Leben. Wie beispielsweise kostenlose Verpflegung auf Marktplätzen. Das wußte er nur zu gut zu nutzen.

Sein Wesen

Nerols Freunde und Familie schätzen sein sympathisches und angenehmes Wesen sowie seine ewig heitere Art. Er ist für jeden Spaß zu haben, insofern sich die Anforderungen an das Bewegungsspektrum in Grenzen halten. Für gewöhnlich verliert er dabei oft das Wesentliche aus den Augen, wodurch er das ein oder andere Mal in brenzlige Situationen gekommen ist. Da wäre zum Beispiel das Dorf Nathan südlich von Punkt zu nennen, das aufgrund einer durch unkontrolliertes Lachen verursachten Feuersalve niederbrannte. Nur seine Fähigkeit zu fliegen und die Anzahl seiner Geschwister konnte ihn damals vor Schlimmerem bewahren.
Dies war auch das Ereignis, bei dem er einem Vorfahren von Inspektor Dalon das erste Mal begegnet war. Wie genau es damals dazu gekommen ist, dass er in dieser Familie blieb, weiß er selbst nicht mehr. Zumindest weiß er das sorgenfreie Leben bei den Dalons zu schätzen.

Dienstbote Martandi

Name: Martandi Robus
Rufname: Martandi
Alter: 24
Hobbys: Lesen und Reisen

Martandi’s Kindheit

Martandi ist ein Bote zweiten Ranges des königlichen Nachrichtendienstes, der primär im Dienste von Xerpol steht. Der Wunsch diesen Beruf auszuüben, begleitete ihn schon so lange, dass er es kaum aushalten konnte sein Elternhaus zu verlassen, um sich vollends dieser Berufung zu widmen. Mit Auszeichnung hatte dieser seine Ausbildung absolviert und so, trotz seines jungen Alters, bereits die erste Stufe der Beförderung erreicht.
Martandi konnte dies nur durch seinen übermäßigen Fleiß und seinen scharfen Verstand erreichen. Zwei Eigenschaften, die seinen Vater mit Stolz erfüllten, da er der einzige Sohn in einem Haushalt voller Damen ist.

Beruf

Er genießt die Freiheiten, die sein Job als Bote mit sich bringt. Insbesondere das viele Reisen, der Kontakt zu den verschiedenen Gesellschaftsgruppen und die Beziehung zu seinem Drachen Dragon. Insbesondere diese liegt ihm am Herzen. Die Liste seiner Wünsche und Karriereziele ist lang und so arbeitet er fleißig und mit Weitsicht an den Zwischenzielen seines Lebens.

Sein Wesen

Martandis Freunde beschreiben ihn als lebensfroh, gesellig und pfiffig. Viele sind beeindruckt von seinem Ehrgeiz und dem scharfen Verstand. Aber er vergisst nie seine einfachen Wurzeln und sobald es ihm die Zeit erlaubt, verbringt er die Zeit mit seiner Familie.

Reisedrachen Dragon

Name/Rufname: Dragon
Alter: 289
Beruf: Reisedrache
Hobbys: Schlafen, Essen, Blödeln und gute Gespräche
Gattung: Mirav Drache

Dragon’s Gattung

Dragon ist ein Reisedrache, die man überwiegend zur Gattung der Miravdrachen zählt. Ihr schlanker und kräftiger Körperbau begünstigen sie auf langen Flugstrecken, weil sie weniger Flüssigkeit und Pausen benötigen.
Es sind umgängliche Geschöpfe, die durch ihr rotes Schuppenkleid eher bedrohlich als sympathisch wirken. Doch Miravdrachen sind Wesen, die einen ein Leben lang begleiten, hat man erst eimal einen zum Freund gewonnen.

Beziehung zu Martandi

Bevor ihm ein Schicksalswink eine sinnvolle Aufgabe zuteilte, war Dragon nur als Weltenbummler unterwegs und verbrachte die meiste Zeit damit den weiblichen Geschöpfen seiner Art die Aufwartung zu machen. Martandi kennt ihn bereits seit dessen Ausbildung. Zu Beginn eben dieser Ausbildung musste Martandi zahlreiche Tests absolvieren, um den für ihn geeignetsten Drachen herauszufiltern. Noch bevor die Tests offiziell starteten war beiden klar, das die Chemie zwischen ihnen stimmte.
Zu dieser Berufung ist der rote Riese eigentlich nur durch Zufall gelangt. Ein langjähriger Wegbegleiter fand eine Annonce im Drachen-Telefunken, einem wöchentlich erscheinenden Klatschblatt. Mehr als Jux gedacht, hatte er die Aufnahmehürden mit Bravur gemeistert und wurde dann recht bald Martandi zur Seite gestellt.

Was ihr noch nicht wusstet

Ich habe für euch etwas Interessantes. Denn es gibt einige Dinge, die man als Leser weder ahnt noch wissen kann, wenn man das Buch als fertiges Produkt in den Händen hält. Dennoch finde ich es spannend einige dieser besonderen Gegebenheiten mit euch zu teilen:

Interessantes

  1. Das Schreiben am Buch hat 8 Jahre gedauert (ich liebe Pausen!).
  2. Am Anfang gab es nicht einmal einen Handlungsstrang, geschweige denn ein Ende.
  3. Es gibt ein Nerol-Dictionary. Ick bin zwa Berlina, kann aba keen Schwäbisch.
  4. Das Buch hatte ursprünglich mehr als doppelt so viele Gags, wodurch man allerdings völlig den roten Faden verloren hat.
  5. Martandi = Martti und Andi (mein Bruder und ich)
  6. Die Stadt Punkt: uns fiel kein Name für unsere erste Stadt ein. Andi während der Diskussion: „Jetzt komm doch mal auf den Punkt.“ Martti: „Gut. Dann heißt sie ‚Punkt‘.“
  7. Es gab ursprünglich noch zwei Inseln zwischen Absturz und Ziel. Es zog die Reise allerdings eeeeetwas in die Länge. Naja, und ich fand das Konzept der Inseln am Ende doof :)
  8. Nerols ursprünglicher Name war Elron. Da zu diesem Zeitpunkt aber die Herr der Ringe Filme herauskamen, war dies sub-optimal. Da habe ich die Buchstaben einfach umgestellt.
  9. Den Text kürzen tut weh, ist aber enorm wichtig
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