Neueste Rezensionen

  • Gebrauchsanweisung für Island
  • Namenlos
  • Ersticktes Matt
  • Schatten
  • Lichterregen
  • Blut gegen Blut
  • Seelenläufer
  • Nebelkind
  • Eine Billion Dollar
  • Die Stadt der träumenden Bücher
  • Gebrauchsanweisung für Island

    Kurz vor der stattfindenden Reise nach Island, habe ich von meinen Kollegen die Gebrauchsanweisung für Island geschenkt bekommen. Es ist nicht, wie andere Reisführer ein Nachschlagewerk an Fakten, dedizierten Restaurants und Sehenswürdigkeiten, sondern eine in Romanform verfasste Einführung. Da ich kein Fan der gewöhnlichen Reiseführer bin, war dies eine willkommene Abwechslung.

    Magnusson ist selbst Isländer, wenn auch in Deutschland aufgewachsen. Aufgrund seiner Familie und den regelmäßigen Reisen nach Island, kennt er Land und Leute, Eigenarten und Vorlieben. Er beleuchtet die Insel als solche, ihre Enstehung und Geschichte. Es ist ein Einblick in die rauhe Natur und schürt die Vorfreude auf außergewöhnliche Landschaften.

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  • Namenlos

    Dieses Buch ist mir einmal mehr über Twitter aufgefallen. Die Rezensionen auf Amazon sprachen dann für sich und so war ich neugierig, wie ein Date wohl von statten gehen würden, bei dem man im Prinzip alles über sich erzählen kann, bis auf den Namen. Die Idee fand ich so faszinierend, dass ich an Namenlos einfach nicht vorbeigehen konnte.

    Wie soll ich nun etwas über zwei Charaktere sagen, deren Namen ich jetzt natürlich nicht verraten kann? Genau dieses Mysterium, der Reiz jemanden kennenzulernen, ohne durch dessen Name bereits eine Schublade zu öffnen, fesselt. Nicht nur, dass Nika Sachs diese Spannung bis zum Ende gekonnt durchhält, sie ist gewürzt mit einer emotionalen Intelligenz, dass man teils zwei Mal lesen muss, um seine eigene Reife zu testen. Dieses Buch ist gleichwohl auf mehreren Ebenen intelligent. Es beansprucht den Intellekt, den Witz, das eigene Weltbild…

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  • Ersticktes Matt

    Ersticktes Matt ist noch am Erscheinungstag direkt in die Veröffentlichungscharts von Amazon geklettert. Das ist mir auf Twitter nicht entgangen und damit hatte das Buch es völlig verdient, auf meine Leseliste zu wandern. Zudem hat mich das Genre „Steampunk“ interessiert, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe. Die Idee ins 19. Jahrhundert einen Gesichtsanalytiker zu platzieren, der mit seinen Methoden die bisherigen Ermittlungsmethoden aufmischt, war zudem ein inderessanter Ansatz, der mich sehr neugierig gemacht hat.

    Man steigt direkt mit dem ersten Mord in die Handlung ein und ist schnell in der eigentlichen Geschichte drin. Remy Lafayette, die tragende Figur der Geschichte, lernt man zugig

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  • Schatten

    Ich bin auf das Buch Schatten von M.D. Grand über Twitter aufmerksam geworden. Zudem war ich neugierig, welche Verbindung wohl Cover und Titel haben werden. Das Buch handelt vom Schattenfürsten Ceryan, der beauftragt wird den Stein des Kairoan zu finden, um damit den finalen Sieg über das Nachbarland Velmar zu garantieren. Doch weder die Reise, der Auftraggeber, noch das Ziel sind einfach zu meistern.

    Was mich direkt fasziniert hat, war die Umsetzung einer alt wirkenden Sprache, um dem Zeitraum, in dem die Geschichte spielt, mehr Wirkung zu verleihen. Ich habe mich selbst einmal daran versucht gehabt und weiß wie schwe…

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  • Lichterregen

    Rezension Lichterregen Cristina Haslinger

    Über das positive Feedback auf Twitter zu Lichterregen, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Die Idee plötzlich Zeitreisen zu können und die Probleme, die sich daraus ergeben, haben mich neugierig gemacht. Mit Emily begleitet man eine Figur, die zwar mittem im Leben steht, aber dennoch ihre Probleme mit sich herum trägt. Das macht sie sympathisch und glaubwürdig und zum idealen Träger der Geschichte. Begleitet wird sie von Daniel, der auf mehreren Ebenen eine Rolle spielt. Während man Emily direkt beim Geschehen begleitet, verschwimmt Daniel zu ihrem mysteriösen Begleiter. Irgendwie gibt es eine Verbindung zwischen ihnen und doch diese bleibt (vorerst) ein Geheimnis. Was man bei Zeitreisen erwarten würde, ist die Komplexität des sich selbst Begegnens oder der Beeinflussung vergangener Ereignisse. Cristina Haslinger schafft es jedoch Lichterregen dahinfließen zu lassen…

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  • Blut gegen Blut

    Rezension Blut gegen Blut Benjamin Spang

    Ich habe dieses Buch aufgrund der Positiven Erwähnungen auf Twitter entdeckt, zudem fand ich das Cover im Comic artigen Stil sehr interessant. Irgendwie unauffällig auffällig. Ich muss gestehen, dass ich um Vampir- und Werwolfgeschichten bisher einen Bogen gemacht habe. Die Geschichte von Twilight hat einfach mit ihrer Theatralig wenig meinen Nerv getroffen. Um so überraschter war ich, dass Benjamin Spang bewusst aus diesem Klischee belandenen Genre ausbrechen möchte. Da wäre zunächst Katrina, unsere Hauptportagonistin, die unscheinbar, belastet mit reichlich inneren Konflikten daher kommt. Ein interessanter Charakter, der viel Potenzial besitzt, das bisher erst schichtweise freigelegt wurde. Wir erhalten einen Einblick in die Welt der Vampire und deren zahlreichen Untergattungen sowie den Werwölfen, die mit überraschend menschlichen Eigenschaften aufwarten. Mehr möchte ich an der Stelle nicht verraten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen…

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  • Seelenläufer

    Rezension Seelenläufer Bianca Fuchs

    Auf das Buch Seelenläufer von Bianca Fuchs bin ich bei Twitter aufmerksam geworden. Primär aufgrund des tollen Covers, aber auch des außergewöhnlichen Titels. Beim Lesen der Leseprobe hat mich der Stil dann vollends überzeugt zuzuschlagen. Zoya, Rob und Jasper, die drei Figuren, welche die gesamte Geschichte tragen, sind glaubwürdig konstruiert. Auch wenn ihre Eigenschaften und Wesenszüge das ein oder andere Mal ein „Mmh … das kenne ich doch“ Gefühl erzeugen, so nimmt es ihnen nicht den Charme oder wie im Falle von Rob, den Mantel des Mystischen. Das Gefühlschaos zwischen diesen Dreien, bedient sich, Gott sein Dank, nicht an den gewöhnlichen Klischees, sondern gestaltet einen interessanten roten Faden, der selbst mich als Mann, nicht die Augen vor Theatralik oder Schmonzette rollen lässt 🙂 Das eigentliche…

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  • Nebelkind

    Rezension Nebelkind

    Auf das Buch bin ich im Laden aufgrund des Covers aufmerksam geworden. Der Klappentext versprach Spannung, ohne einen blutigen Eindruck zu hinterlassen, zudem unterstützt durch das Wort „Thriller“ auf der Vorderseite. Auf das „tiefste Dunkel ihrer eigenen Seele“ soll die Protagonistin Jana Berzelius während des Falles stoßen, klang spannend. Bevor ich jetzt mit meinen Ausführungen anfange, nehme ich direkt vorweg, dass ich vom Buch wirklich enttäuscht bin und das auf mehrerlei Weise. Aber eines nach dem anderen. Die Story fängt an sich geschmeidig an, wäre da nicht der Schreibstil. Die Art und Weise, wie man hier Absätze nutzt, habe ich bisher noch nicht erlebt und hat eher etwas von eine Bloggerkultur. Zeilenweise, nach jeder wörtlichen Rede, teilweise nach einzelnen Gedanken. Es zerstückelt den Text, unterbricht den Lesefluss und reißt ebenso Sinnzusammenhänge auseinander, was ungemein anstrengend ist. Irgendwie könnte man sich damit arrangieren oder sich daran gewöhnen, würde…

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  • Eine Billion Dollar

    Rezension Eine Billion Dollar

    Eigentlich habe ich das Buch Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach bereits seit einigen Jahren auf meiner Wunschliste, hatte es nur bisher nicht geschafft es auch tatsächlich zu kaufen. Nun war es soweit und ich war heiß auf diesen fast 900 Seiten Schinken. Die ersten Seiten sind interessant, John Fontanelli der Erbe des riesigen Vermögens erhält die Nachricht, die in mehrere Stufen aufgeteilt ist. Mit jeder davon versucht man den enormen Betrag mit dem in Einklang zu bringen, was man ggf. selbst auf dem Sparkonto hat und verliert ganz schnell den Bezug zur Summe. Die eigene Vorstellung reicht nicht aus, um zu erfassen wie viel Geld dies tatsächlich ist. Erst die später folgenden Vergleiche lassen erahnen, in welchen Dimensionen man sich damit bewegt. Dennoch freut man sich zunächst irgendwie für John, weil er bisher nicht viel an Eigentum hatte. Ohne es zu wollen, ist es mir passiert, dass ich selbst in Johns Rolle geschlüpft bin und mir in Gedanken geheime Wünsche erfüllt habe. Dem Reiz, einfach nicht auf Geld achten zu müssen, erliegt man ungewöhnlich schnell. Mit dem Erscheinen von Malcom McCain…

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  • Die Stadt der träumenden Bücher

    Rezension Die Stadt der Träumenden Bücher

    Was habe ich mich darauf gefreut mein erstes Walter Moers Buch zu lesen. Viel Gutes hatte ich über ihn gehört, wollte endlich voller Erwartung in seine phantastischen Welten abtauchen. Das Buch hat Gewicht und besticht durch seine Andersartigkeit, also nichts wie los.

    Die Reise startet verhalten. Man lernt die Hauptcharaktere kennen, die wichtigen Schauplätze und bekommt den Sinn der Reise vermittelt. Als Autor bin ich direkt bei der Sprache hängengeblieben: Wow, welche Kunst so mit bekannten Worten umzugehen. Das hat mich zutiefst beeindruckt! Ich wollte mehr, las und las und…verlor die Lust. Mmh…was dieses Buch an Sprachgewalt hat, das fehlt ihm leider an der Spannung. Die ersten hundert Seiten haben mich der Drang zu wissen was denn passieren soll, die tollen Zeichnungen und seine Kreativität vorangetrieben. Was ich allerdings relativ schnell gemerkt habe, ist der fehlende Antrieb weiterzulesen.

    Auch wenn ich noch nie mit so viel Phantasie überrascht und so viel…

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